2. Bundesliga

Bankdrücker Papadopoulos und Wood: Warum der HSV sie nicht los wird

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Sie sind die teuersten Reservisten der Zweiten Liga: Kyriakos Papadopoulos und Bobby Wood verdienen zusammen über vier Millionen Euro, spielen aber beim Hamburger SV keine Rolle mehr.

Trainer Dieter Hecking hat die beiden vor der Saison aufs Abstellgleis gestellt, damit sie sich einen neuen Verein suchen. Allerdings ist niemand bereit gewesen, die hohen Gehälter zu übernehmen. Hinzu kommt die Verletzungsanfälligkeit: Beide hatten in ihrer Laufbahn schon mit schweren Knieverletzungen zu kämpfen. Für interessierte Clubs ein zusätzliches Risiko. Beim HSV dürfen sie derweil kaum noch auf Einsätze hoffen. Papadopoulos ist mittlerweile zum Verteidiger Nummer fünf degradiert worden. Wood bekommt auch keine echte Chance, obwohl Lukas Hinterseer im Moment kaum Torgefahr ausstrahlt.

Wood besitzt Vertrag bis 2021

Das Problem des HSV: Woods Vertrag läuft noch bis 2021. Er würde wohl nur gegen Zahlung einer Abfindung den Hamburger SV vorzeitig gehen. Für Papadopoulos hingegen ist schon im kommenden Sommer Schluss. Hier stehen die Chancen auf einen Wechsel im Winter zumindest ein bisschen besser. Der Grieche wird immer mal wieder mit PAOK Saloniki in Verbindung gebracht. „Papa“ stammt aus der Gegend und gilt als großer Fan des Clubs. Ob er sich allerdings eine Rückkehr in die sportlich eher als schwach einzustufende griechische Liga vorstellen kann – ungewiss. Immerhin ist er erst 27 Jahre alt und hätte noch einige gute Jahre vor sich.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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