1. FC Kaiserslautern

Banf will keine Trainerdebatte anzetteln

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Der 1. FC Kaiserslautern kommt auch eine Liga tiefer nicht wirklich in Fahrt. Mit Michael Frontzeck ist der Schuldige der erneuten Schieflage schnell ausgemacht worden. Aufsichtsratschef Patrick Banf will sich an den Trainerdebatten jedoch nicht beteiligen.

Am Sonntagnachmittag (14 Uhr) nimmt der 1. FC Kaiserslautern den Tabellennachbarn Wehen Wiesbaden in Empfang. Für den ehemaligen Bundesligisten ein Spiel, das äußerste Brisanz birgt. Viele hatten den FCK vor der Saison noch in die Nähe der Aufstiegsränge verortet, doch die Roten Teufel stecken nach zwei Niederlagen am Stück im Mittelfeld der Tabelle fest.

Frontzeck in der Kritik

Michael Frontzeck steht nach 15 Saisonspielen in der Kritik. Den am Trainer nörgelnden Fans will Aufsichtsratschef Patrick Banf aber nicht allzu viel Gehör schenken. Allerdings räumt der Manager laut Rheinpfalz ein, dass sich Lautern in einer durchaus prekären Lage befindet: „Es ist eine schwierige Phase, aber die nächsten zwei Spiele sind entscheidend. Da müssen wir punkten.“ Nach dem Heimspiel gegen Wehen geht es auswärts zur SpVgg Unterhaching (6.).

„Ruhe im Verein halten“

Banf wirbt um Geduld, will den nach und nach immer lauter werdenden Frontzeck-Debatten keinen stärkeren Wert zurechnen. „Meine Aufgabe ist, Ruhe im Verein zu halten. Das kostet Kraft“, betont Banf und führt aus: „Wir werden mit der Last der letzten zehn Jahre noch gut fünf Jahre zu tun haben, ehe wir über dem Berg sind. Die nächsten 18 Monate sind entscheidend.“

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