1. FC Kaiserslautern

Banf: „Lauterer Modell“ soll auf vier Säulen stehen

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Die Ausgliederung der Profiabteilung lässt die Verantwortlichen des 1. FC Kaiserslautern von besseren Zeiten beim Drittligisten träumen. Aufsichtsartschef Patrick Banf erklärte, auf welchen vier Säulen das neue „Lauterer Modell“ stehen solle.

In die erste Säule nach der Ausgliederung wollen sich Fans und Freunde des Vereins reinkaufen. „Was hier fehlt, ist der Wertpapierprospekt. Er hat mehrere hundert Seiten. Das wird sehr schwierig. Ich gehe davon aus, dass das erst Mitte 2019 fertig sein wird“ , warb Banf im Gespräch mit der Rheinpfalz um Geduld. Das Ergebnis der Wertmessung sei noch offen, der Aufsichtsratschef erwartet es bei „circa 120 bis 170 Millionen Euro.“

Banf hofft auf bessere Zeiten

Etwas schneller könnte es bei den weiteren Schritten gehen. Bis spätestens Mitte Novemben sollen Säule zwei für etwa 30 regionale Investoren und Säule drei für stille Teilhaber bereit stehen. Dafür brauche es ein „Investorendokument“, so Banf. Zudem solle bis Oktober ein „komplettes Marketingkonzept für die regionalen Vermarkter zur Verfügung stehen.“ Im letzten Schritt, die vierte Säule, soll ein Großinvestor vom „Lauterer Modell“ überzeugt werden. „Es geht ans Eingemachte“, so Banf, der prognostizierte: „Wenn wir die nächsten 18 Monate überstehen, dann wird der Verein ligaunabhängig an die guten Zeiten anknüpfen.“

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