Bundesliga

Baku: „Nicht ständig in Grundsätzlichkeiten reinquatschen lassen“

on

Der 1.FSV Mainz 05 hat am Freitagabend daheim gegen den 1.FC Köln einen 3:1-Sieg gelandet, der durchaus zur Kategorie Befreiungsschlag gehören mag. Durch den Erfolg ließen die Rheinhessen gleich vier Konkurrenten beim Satz in der Tabelle hinter sich. Ridle Baku plädiert für eine ruhigere Betrachtungsweise der eigenen Leistungen.

„Wir tun gut daran, uns nicht ständig in Grundsätzlichkeiten reinquatschen zu lassen, sondern uns auf die vor uns liegenden Aufgaben zu konzentrieren“, zitiert der kicker den Mittelfeldmann. Natürlich sei es frustrierend, dass sich die Mannschaft bisher nicht immer für den betriebenen Aufwand belohne. „Aber es zeigt auch, dass in uns noch viel mehr steckt“, wählt der U21-Nationalspieler eine positive Sichtweise. Immerhin standen Baku und Co. auch im Vorjahr nach neun Spieltagen mit neun Zählern auf Rang 13. Der Klassenerhalt gelang mit schließlich starken 43 Punkten problemlos.

Harte Schule Rückrunde 

Dabei hielt sich der Einfluss von Baku selbst gerade in der Rückrunde in Grenzen. Trainer Sandro Schwarz ließ das heute 21-jährige Eigengewächs nur fünfmal spielen, nachdem er zu Saisonbeginn noch Stammkraft gewesen war. Es war eine harte Schule für den ehrgeizigen Mittelfeldmann, der heute aber die Vorteile erkennt. „Ich habe mich im Frühjahr wirklich fit gefühlt, aber das Trainerteam entscheidet, sieht vielleicht auch Dinge, die man selbst nicht so wahrnimmt“, so Baku. „Im Nachhinein kann ich sagen, dass ich mich jetzt noch besser fühle.“

Großes Lob von Schwarz

Dies ist auch zuletzt immer stärker werdenden Leistungen in der neuen Spielzeit anzusehen. Gegen Köln machte Baku womöglich sein bestes Spiel, seitdem er im Saisonfinale 2017/18 wie Phönix aus der Asche Treffer bei Siegen gegen RB Leipzig und Borussia Dortmund beisteuerte, die seinerzeit den Klassenerhalt bedeuteten. „Ridle hat auf der Achterposition gut gestochen im Zweikampf, viele Balleroberungen und ein schnelles Passspiel“, zitiert das Fachmagazin das Lob von Schwarz. „Da waren richtig Zug und Pfeffer drin“, so der Trainer. Wenn das bald wieder regelmäßig nicht nur für Baku, sondern die ganze Mannschaft gilt, muss sich der Jungstar auch nicht mehr über die öffentliche Meinung zum 1.FSV Mainz 05 ärgern.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.