Bundesliga

Bakalorz: Hannover muss ekliger werden – „Ich würde vorangehen!“

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Hannover 96 trifft am Freitagabend vor heimischem Publikum auf den VfL Wolfsburg. Die Partie hat als Derby immer hohe Brisanz. Die ergibt sich für Hannover auch aus der Tabellensituation. Als aktueller 16. fehlen bereits vier Punkte auf das rettende Ufer. Marvin Bakalorz schlägt Alarm.

„Man darf es nicht unterschätzen“, so der 29-Jährige im Interview mit der Bild-Zeitung. „Es ist wichtig, dass wir langsam ins Laufen kommen und Punkte einfahren, damit es hinten raus nicht so schwierig wird.“ Nur ein Saisonsieg ist den 96ern bisher gelungen. Zuletzt setzte es Niederlagen gegen Schalke 04 und den FC Augsburg. Auch das Aus im DFB-Pokal ausgerechnet gegen die Wölfe schmerzt. Für Bakalorz sprechen zurzeit die Kleinigkeiten gegen Hannover. „Da liegt es an jedem Einzelnen, noch ein bisschen mehr Drecksau zu sein“, fordert er. „Wir müssen als Kollektiv ekliger spielen.“

„Ich würde vorangehen!“

Zuletzt habe dieses Aufbäumen öfter gefehlt, moniert der Mittelfeldmann. Der gebürtige Offenbacher bietet sich an, die nötigen Tugenden auf dem Platz vorzuleben. Seit seinem einzigen Startelf-Einsatz in der laufenden Saison beim 1:3 gegen die TSG Hoffenheim am 25. September stand Bakalorz nur noch 22 Minuten auf dem Feld. „Natürlich ist es ist für mich gerade enttäuschend. Es wäre schlimm, wenn es nicht so wäre.“ Gleichwohl stehe er hinter Andre Breitenreiter. Dennoch stellt Bakalorz klar, was der Trainer an ihm hätte: „Ich würde versuchen, das Team durch meine Körpersprache nach vorne zu pushen. Ich würde vorangehen!“ In der vergangenen Spielzeit hatte der Abräumer noch über weite Strecken zum Stammpersonal gehört. Der ehemalige Dortmunder Borusse war 2016 ablösefrei vom SC Paderborn an die Leine gekommen.

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