2. Bundesliga

Badstuber forsch: „Es gibt sicher noch Titel, die ich gewinnen kann“

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Nach einer schweren Vorsaison ist Holger Badstuber beim VfB Stuttgart wieder von elementarer Bedeutung. Schwer zu glauben, aber wahr: Der Bayer wird im März erst 31 Jahre alt. Kein Wunder, dass er in seiner Karriere noch hohe Ziele verfolgen will.

„Weltmeister werde ich nicht mehr, aber es gibt sicher noch andere Titel, die ich gewinnen kann“, so der 31-fache Ex-Nationalspieler gegenüber Sport Bild. Während der Qualifikation zur WM 2014 in Brasilien zog sich der damals noch beim FC Bayern engagierte Verteidiger die Verletzungen zu, die seine Karriere entscheidend beeinflusst haben. Der Linksfuß befasst sich nicht zu sehr damit, was er verpasst hat. „Wichtiger für mich war, dass ich trotz der Rückschläge nie den Glauben an mich verloren und weitergemacht habe.“

Vorbild Eintracht

Der WM-Titel mag Utopie sein, eine Rückkehr in die Königsklasse muss es nicht sein. „Wenn man dort 40-mal aufgelaufen ist, bleibt die Champions League das Nonplusultra“, so Badstuber. „Ob ich das noch mal als Spieler erleben werde, steht auf einem anderen Blatt.“ Grundsätzlich scheint er aber sogar mit dem VfB Stuttgart an eine kleine Chance zu glauben. Eintracht Frankfurt habe in der jüngeren Vergangenheit gezeigt, wie schnell sich eine Mannschaft von der Relegation nach Europa entwickeln kann. Tatsächlich landeten die Schwaben 2017/18 als Aufsteiger auf Platz sieben, verpassten den internationalen Wettbewerb nur, weil die Hessen den DFB-Pokal gewannen.

„Fußball kann so verrückt sein“

Realistischer wäre freilich, dass Badstuber nochmal den Verein wechselt, um auf der höchsten Bühne des Klubfußballs aufzulaufen. Besonders romantisch wäre dabei eine Rückkehr zum FC Bayern. Die Chance darauf liegt wohl im Promille-Bereich, dennoch schließt der 30-Jährige es nicht aus. „Der Fußball kann manchmal so verrückt sein, und gerade meine Geschichte ist sehr speziell. Wer weiß, welche Kapitel da noch dazukommen?“ Die Realität heißt jedoch erstmal Samstag, 13:00 Uhr beim VfL Osnabrück.

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