1. FC Kaiserslautern

Bader zur Zwischenfinanzierung: „Was ist die Alternative?“

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Der 1. FC Kaiserslautern gleicht in der Außendarstellung aktuell einem Scherbenhaufen. Geschäftsführer Martin Bader sieht sich mit mehreren Problemen konfrontiert!

Der 1. FC Kaiserslautern befindet sich auf der Suche: nach einem Investoren, einer Finanzierungsoption für eine weitere Drittliga-Saison und nach einem neuen Vereinsvorstand. Dabei treten für den Klub sehr ungesunde Spannungen zwischen der Kapitalgesellschaft und dem Stammverein auf. „Die Trennung zwischen KGaA und e. V. gibt es nur auf dem Papier, um rein rechtlich über die Kapitalgesellschaft finanzielle Mittel beschaffen zu können. Wir sind weiter ein Verein. Das muss auch so wahrgenommen werden. Wir brauchen nicht zwei Gremien, die in der Außendarstellung konkurrieren, wer denn das Gesicht des Vereins ist“, kritisierte Martin Bader im kicker scharf.

Suche nach Keßler-Nachfolger läuft

Für den Ende Dezember bei der Mitgliederversammlung abberufenen Vorstandschef Rainer Keßler suchen die Pfälzer weiterhin Ersatz, Ende Januar soll die Suche nach einem neuen Vereinsoberhaupt samt Stellvertreter abgeschlossen sein. Von den vier Personen, die sich in der engeren Auswahl befinden, kandidierten offenbar schon 2017 drei für den Aufsichtsrat. Die Entscheidung wird der fünfköpfige Aufsichtsrat in Absprache mit den weiteren Vereinsgremien Geschäftsführung der Profisparte, Vereins- und Ehrenrat, treffen.

Plan der Zwischenfinanzierung wird kritisch betrachtet

Bader sagte in Richtung Keßler: „Er hat seine Position anders interpretiert. Die Rahmendaten sehen vor, dass der Vereinsvorstand die Abteilungen vertritt und als Schnittstelle zur KGaA fungiert. Das gibt die Satzung so her, die über eine lange Zeit erarbeitet wurde.“ Doch die Probleme für den Geschäftsführer hören nicht auf. Hauptsponsor Harald Layenberger bemängelte im Interview mit dem Fanportal Treffpunkt Betze den Plan, die Lizenz für die mögliche Spielzeit 2019/20 in der 3. Liga mit einer „Zwischenfinanzierung zu horrenden Zinsen“ sichern zu wollen. Bader konterte: „Wir wissen durchaus, dass eine Zwischenfinanzierung teuer ist. Aber was ist die Alternative? Es wäre fahrlässig von uns, diese Option von vorneherein auszuschließen!“

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