Bundesliga

AZ: Boateng-Transfer zu PSG vor dem Abschluss – Pavard soll sofort kommen

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Jerome Boateng steht beim FC Bayern zum Verkauf, soviel ist sicher. Übereinstimmende Medienberichte haben das schon seit Wochen herausgearbeitet. Auch wenn Trainer Niko Kovac und Mitspieler Arjen Robben den Nationalspieler wohl gerne behalten würde, scheint sein Abgang zu Paris Saint-Germain kurz vor dem Abschluss zu stehen.

Dies berichtet die Münchner Abendzeitung. Es sei nur noch eine Frage von Tagen oder gar Stunden, so das Blatt am Freitagabend, bis der Rekordmeister mit dem französischen Elite-Klub eine Einigung über die letzten Ablösemodalitäten finden wird. Der neue Verein von Trainer Thomas Tuchel hat einige Auflagen im Rahmen des Financial Fairplay der UEFA zu beachten und müsste deswegen vermutlich eigentlich erst Einnahmen generieren, um sich die Ablöse im Bereich von 50 Millionen Euro leisten zu können. Allerdings, so der Bericht, hat PSG noch immer Wege gefunden, die entsprechenden Regularien zu umgehen.

Macht PSG es wie bei Mbappe?

Möglich sei demnach, dass Paris Boateng erst mal ausleiht, aber bereits jetzt der Kauf des 29-Jährigen für den kommenden Sommer klar gemacht wird. So lief es auch bei Jungstar Kylian Mbappe, der sich 2017 dem Hauptstadtklub anschloss, für den der AS Monaco aber erst diesen Sommer die Ablöse in Höhe von rund 135 Millionen Euro einstrich. Da die Bayern angesichts ihres wie immer prall gefüllten Festgeldkontos nicht auf unmittelbare Einnahmen angewiesen sind, scheint ein solches Konstrukt auch bei Boateng denkbar.

Pavard soll sofort kommen

Sollte der 73-fache Nationalspieler in der Tat in Kürze bei Tuchel und Co. unterschreiben, werde, so die AZ, Bayern mit großer Wahrscheinlichkeit dessen designierten Nachfolger Benjamin Pavard ein Jahr früher als geplant nach München lotsen. Mit dem Weltmeister besteht übereinstimmenden Medienberichten zufolge ohnehin eine Einigung für 2019, dank Ausstiegsklausel würde er da mit 35 Millionen Euro Ablöse zum regelrechten Schnäppchen. Nun könnte der Transfer vorgezogen werden, die Bayern-Bosse würden es ihrem ehemaligen Kollegen Michael Reschke, heuer Sportchef bei den Schwaben, mit zehn bis 15 Millionen Euro extra vergelten wollen. Pavard verpasste in der vergangenen Spielzeit für den VfB keine Sekunde, Boateng ist in den letzten drei Saisons verletzungsbedingt nicht über 19 Bundesliga-Einsätze hinausgekommen.

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