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Bundesliga

Aus zwei Gründen: Warum Frankfurt für Ribery nicht in Frage kam

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Franck Ribery hat sich nach seinem Abschied vom FC Bayern im Sommer Zeit für die Klubsuche gelassen. Damit lag der Franzose wohl goldrichtig, bei der AC Florenz erobert er die Herzen der Tifosi im Sturm. Im Raum stand zuvor auch ein Angebot von Eintracht Frankfurt. Aus zwei Gründen aber spielten die Hessen keine große Rolle für den Flügelspieler.

„Sie wollten mir, glaube ich, nur einen Einjahresvertrag geben“, so der Routinier gegenüber Sport Bild. „Das kam für mich aber nie infrage. Ich kenne mich, meinen Körper, meine Lust zu spielen.“ Sein eindeutiges Ziel sei deshalb gewesen, einen Kontrakt über zwei Spielzeiten zu unterschreiben. Bei den Gesprächen mit der Fiorentina sei diese Möglichkeit sofort da gewesen, was zu einer Entscheidung für den Klub entscheidend beitrug. Wichtiger noch aber scheint der zweite Grund gewesen zu sein.

Wechsel innerhalb der Liga schwer vorstellbar

Nach seiner intensiven und extrem erfolgreichen Zeit beim FC Bayern wäre für den ehemaligen Nationalspieler ein Wechsel innerhalb der Bundesliga nur schwer vorstellbar gewesen. „Ich wollte eine neue Erfahrung, ein neues Land, ein neues Leben“, so Ribery. In der Serie A und der Stadt Florenz fühlt er sich schnell heimisch, obschon die Familie noch nachziehen muss. Immerhin falle ihm die Eingewöhnung leichter, als es seinerzeit nach dem Wechsel nach München der Fall war.

„Ich hätte noch für Bayern spielen können“

Von seinen Qualitäten bleibt Ribery derweil überzeugt, mit gutem Grund, schließlich gewann er zuletzt die Wahl zum Fußballer des Monats der Serie A. „Ich hätte noch für Bayern spielen können“, ist der 36-Jährige überzeugt. „Ich habe das Niveau.“ Seinen Abschied habe er aber akzeptiert. Mit dem Gewinn des Doubles verlief er ebenso emotional wie erfolgreich. „Mein Abschied in München war perfekt“, sagt er rückblickend. Dennoch sei beim ersten Auftritt für die Fiorentina „nach zwölf Jahren rot das violette Trikot gewöhnungsbedürftig“ gewesen. Nach drei Siegen am Stück ist die AC Florenz vom letzten Platz auf Rang acht der Serie-A-Tabelle geklettert.

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