Bundesliga

Augustin: Das ist die Liste seiner Verfehlungen

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Die Disziplinlosigkeiten von Jean-Kevin Augustin und Nordi Mukiele beherrschen weiter die Diskussionen rund um RB Leipzig. Vor allem der Angreifer steht heftig in der Kritik. Die Liste seiner Verfehlungen ist lang.

Obwohl der Franzose erst im Sommer 2017 von Paris Saint-Germain nach Sachsen wechselte, hat er sich schon einige Fehltritte geleistet, wie die Bild-Zeitung berichtet. Bereits im Herbst seiner ersten Saison in Deutschland sei Augustin wiederholt zu spät zum Training gekommen und habe gar Behandlungstermine verpasst. Der 21-Jährige verpasste insgesamt drei Spiele der Hinrunde der vergangenen Saison mit Erkrankungen und kleineren Verletzungen. In der anschließenden Winterpause habe er nur einen Bruchteil des obligatorischen Fitnessprogramms absolviert, so der Bericht.

Auch Mitspieler sind genervt

Im Frühsommer diesen Jahres filmte Augustin aus der Kabine und zeigte auf seinen Social-Media-Kanälen auch unvorteilhafte Bilder seiner Mitspieler. Das sei bei den Kollegen besonders schlecht angekommen. Auch vor Beginn der Sommervorbereitung habe er das individuelle Fitnessprogramm schleifen lassen. Zudem gehörte der schnelle Stürmer zu einer Gruppe von Akteuren, die am letzten Tag des Trainingslagers nach einem Mannschaftsabend „ausgebüxt“ sind, wie das Blatt es nennt. Zudem habe sich eine Gruppe um Augustin über vermeintlich zu kleine Zimmer beschwert.

Der letzte Tropfen?

Als aktueller Stein des Anstoßes dient die „Handy-Affäre“ vom Europa-League-Spiel gegen RB Salzburg. TV-Experte Dietmar Hamann legte den Leipzigern schon einen Verkauf des Stürmers nahe. Augustin und Mukiele, die zu spät zum Aufwärmen kamen, kaufen dem Bericht zufolge als Strafe für jeweils fünfstellige Summen Heimspieltickets, die an sozial benachteiligte Kinder verteilt werden sollen. Zudem waren die beiden Franzosen für das Bundesligaspiel bei Eintracht Frankfurt am Sonntag aus dem Kader gestrichen worden.

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