Bundesliga

Aufsichtsratmitglied Stoiber äußert sich zur Causa Sane

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Edmund Stoiber sitzt beim FC Bayern München im Aufsichtsrat und Verwaltungsbeirat. Er ist also stets informiert und involviert, wenn der deutsche Rekordmeister größere Transfers tätigen will – so einen, wie den von Leroy Sane.

Leroy Sane hatte im vergangenen Jahren die Schlagzeilen beim FC Bayern München beherrscht. Würde der Flügelspieler von Manchester City tatsächlich wieder zurück in die Bundesliga kommen? „Es gab die Diskussion um Sane“, bestätigte Edmund Stoiber gegenüber Sport Bild. „Durch die unglückliche Verletzung und die Operation hat sich das erst mal zerschlagen“, erinnerte der 78-Jährige an den Kreuzbandriss, den sich der Nationalspieler im Duell zwischen Manchester City und dem FC Liverpool zugezogen hatte.

Stoiber vertraut sportlicher Führung

Ob der FC Bayern noch einen weiteren Anlauf nimmt, ließ Stoiber offen: „Man wird sehen, wie sich der Kontakt entwickelt.“ Stoiber sieht den Klub gut genug dafür aufgestellt, einen solchen Deal zu stemmen: „Als Vorsitzender des Verwaltungsbeirats und Mitglied des Aufsichtsrats habe ich großes Vertrauen in die sportliche Führung. Wenn sie einen Transfer dieser Größenordnung vorschlagen, dann ist das begründet.“

Sane-Transfer würde 100-Millionen-Marke sprengen

Bei einem Wechsel von Sane würde  wohl endgültig die 100-Millionen-Marke überschritten werden. Diese galt selbst für den FC Bayern lange Zeit noch als utopisch. Doch im Kampf um die europäische Krone in der Champions League hat auch der deutsche Rekordmeister einige Gänge höher geschaltet. Stoiber bleibt gelassen: „Wir wissen, was verlangt wurde, wie die Summe nach oben getrieben wurde. Aber für die finanzielle Stabilität steht unser Finanzvorstand Jan-Christian Dreesen.“

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