Bundesliga

Auf Hütter, Fernandes und Bobic: Streich stimmt Frankfurt-Loblied an

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Am heutigen Sonntagabend empfängt der SC Freiburg Eintracht Frankfurt zu einem Spiel mit überraschend weitreichenden Folgen für das obere Ende der Bundesliga-Tabelle. Beide Teams können mit einem Sieg die Länderspielpause auf einen Champions-League-Rang verbringen. Christian Streich weiß aber, wie schwer es für die Breisgauer wird.

In Vorbereitung auf die Hessen stimmt der dienstälteste Chefcoach der Bundesliga ein wahres Loblied auf den Gegner an. Einen Vorteil wegen der Belastung der Frankfurter in Europa etwa hält er nicht für realistisch. Schließlich seien die Adler den hektischen Rhythmus bestens gewohnt und ideal darauf eingestellt. „Adi Hütter und seine Trainerkollegen sehen die Spiele als Gesamtheit“, zitiert kicker.de Streich. „Es ist bewundernswert, wie sie das seit Monaten machen.“ In der Vorsaison stieß Frankfurt bis ins Halbfinale der Europa League vor, aktuell will das Team eine späte Niederlage in Lüttich vergessen machen.

Spieler wie Fernandes „kannst du nicht überschätzen“

Freilich liege es auch am Personal, dass die Eintracht seit Monaten so stark auftrete. „Wenn du Spieler wie Gelson Fernandes hast, das kannst du nicht überschätzen“, sagt Streich. Der Schweizer stehe stellvertretend für Akteure, „die bereit sind, auf dem Platz alles abzurufen, was in ihnen steckt“. Der Mittelfeldmann hatte 2013/14 in Freiburg gespielt. Heute gilt er als ein verlängerter Arm von Hütter auf dem Platz. Zudem ist er für die Integration von Neuzugängen ein wichtiger Faktor. Bei diesem Thema geht Streich in seiner Hymne auf Fredi Bobic über. Wie es dem Sportvorstand trotz namhafter Abgänge gelinge, das Team stetig zu verbessern, fordere viel Respekt ein.

„Sie sind individuell besser“

Vor der aktuellen Saison ging etwa die ‚Büffelherde‘ im Sturm, Bobic vermochte sie annähernd gleichwertig zu ersetzen. Besonders Goncalo Paciencia, in der Vorsaison noch eher Backup für die Top-Stürmer hat es Streich dabei angetan. „Sicherlich haben wir auch eine gewisse Haltung, sonst würden wir nicht in der Bundesliga spielen“, sagt der Trainer des SC Freiburg schließlich. „Aber Frankfurt zeigt das Woche für Woche auf einem anderen Niveau, und sie sind individuell ein bisschen besser.“ Dennoch soll am Sonntag eine Serie enden: Aus den letzten vier Partien gegen Eintracht Frankfurt holte der Sportclub keinen Sieg.

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