Borussia Mönchengladbach

Auf der Zehn: Stindl drängt sich für den Rückrundenstart auf

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Die starke Hinrunde von Borussia Mönchengladbach hat viele Gewinner hervorgebracht. Die jungen Angreifer um Breel Embolo und Marcus Thuram etwa, oder Patrick Herrmann, der einen zweiten Frühling erlebt. Diese Entwicklung ging freilich auch zulasten einiger Profis. Lars Stindl schickt sich nun an, sich dagegen zu stemmen.

Der 31-Jährige kam in der ersten Halbserie infolge eines Schienbeinbruchs erst im Oktober zu seinem Saisondebüt. Zwar kam er danach mit Ausnahme eines Spiels gegen den SC Freiburg immer zum Einsatz, stand dabei jedoch lediglich bei fünf seiner 14 Pflichtspiele in der Startelf. Dem elffachen Nationalspieler kam die Winterpause wohl gerade recht, um sich näher an die erste Elf zu spielen. Genau das ist nach Ansicht vieler Beobachter gelungen, die Stindl schon am Freitagabend beim FC Schalke 04 als ernsthaften Anwärter auf die Startposition hinter den Spitzen sehen. Und das, obwohl er einige Einheiten wegen einer Grippe verpasste.

„Damit kann ich mich anfreunden“

„Ich fühle mich auf der 10 ganz wohl und wir haben es als Mannschaft in der Stunde gut gemacht“, zitiert die Rheinische Post den Kapitän nach seinem 60-minütigen Einsatz im Test gegen Freiburg, den Gladbach 2:1 gewann. „Auf dieser Position bin ich viel im Spiel und in vielen Szenen dabei, bekomme viele Bälle und versuche einige Dinge zu kreieren. Damit kann ich mich gut anfreunden.“ Einst hatte Stindl als zentraler Mittelfeldspieler begonnen, sich bei Gladbach aber immer weiter nach vorne entwickelt. Zeitweise spielte er gerade unter Dieter Hecking sogar als vorderster Angreifer der Fohlen. Im Sturm ist an Embolo, Thuram, Herrmann und Alassane Plea aber kaum ein Vorbeikommen. So könnte es für Stindl zurück zu seinen Wurzeln in eine stärker spielgestaltende Rolle gehen.

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