2. Bundesliga

Aue – Kiel: Veilchen wollen wieder treffen

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Am 9. Spieltag der 2. Bundesliga treffen Erzgebirge Aue und Holstein Kiel aufeinander. Während bei der Heimelf seit zwei Spielen der Wurm drin ist, haben sich die Störche aus dem hohen Norden zuletzt wieder gefangen. Anpfiff der Partie ist Samstagvormittag um 13 Uhr.

Erzgebirge Aue will sich voll auf die anstehende Aufgabe im Heimspiel gegen Holstein Kiel konzentrieren. Kein Wunder, da die Veilchen aus den letzten beiden Ligaspielen keinen Punkt holten und auch ohne eigenen Treffer blieben. Erst gab es zuhause gegen den SV Sandhausen ein 0:2, um am vergangenen Wochenende mit 0:1 Aufsteiger SC Paderborn zu unterliegen.

Aufkommende Kritik

Mit dem Belegen des 15. Tabellenplatzes ist man in Aue nicht wirklich zufrieden, zuletzt wurde vermehrt Kritik an Trainer Daniel Meyer laut. Und zwei sieglose Spiele in Folge sind freilich Nährboden für die Kritiker. An dem 39-Jährige prallen die negativen Einflüsse von außen aber (noch) ab. Die volle Konzentration liegt nun vorerst auf dem anstehende nSpiel gegen Kiel, das schwer genug wird für Meyers Mannschaft.

Meyer erwartet attraktiven Gegner

Der Aue-Trainer sagte vor der Partie: „Uns erwartet ein sehr formstarker und attraktiver Gegner, der Offensivfußball zeigen wird. Wir wollen versuchen, dass sie ihre Stärken nicht entfalten können, werden uns gut auf das Spiel vorbereiten und einstellen.“ Das Positive vor der Begegnung: Kiel hat nur eines seiner fünf Gastspiele in Aue gewonnen, vergangene Saison klar mit 3:0.

Gute Stimmung im Storchennest

Die KSV Holstein reist zumindest mit einem guten Gefühl ins Lößnitztal. Nach drei Spielen ohne die Maximalausbeute siegten die Störche im letzten Aufeinandertreffen gegen Darmstadt 98 mit 4:2 – und kletterten dadurch auf den neunten Tabellenplatz. „Natürlich war ein Sieg wichtig, aber das hatte keine Auswirkung auf die Stimmung – die war auch vorher gut“, sagte Trainer Tim Walter.

Lee ist fraglich

Ob Sommerneuzugang Jae-sung Lee zur Verfügung stehen wird, ist offen. „Es sieht eher weniger gut aus“, urteilte Walter, der anfügte: „Alternativen sind da.“ Kiel habe eine hohe Qualität im Kader und die übrigen Akteure haben gezeigt, dass sie spielen wollen. Er habe die Qual der Wahl, meinte Walter. Ein Quartett bestehend aus Aaron Seydel, Mathias Honsak, Steven Lewerenz und Jannik Dehm fällt sicher aus.

Walter zeigt sich optimistisch

Walter erwartet mit Aue einen tiefstehenden Gegner, der versuchen wird, kompakt zu stehen und auf Konter zu lauern. „Wir werden auch dort versuchen, unser Spiel durchzudrücken und zu agieren“, so der Kieler Chefübungsleiter. Walter ist zuversichtlich, er hat einen gute Trainingswoche seiner Mannschaft gesehen – obwohl einige Spieler fehlten: „Aber da sie keine muskuläre Verletzungen haben, müssen wir einfach das Beste daraus machen, daran ändern können wir nichts.“

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