2. Bundesliga

Aue – Bielefeld: Nachbarschaftsduell im Schacht

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Am Samstag (13 Uhr) kommt es zum Tabellen-Nachbarschaftsduell zwischen Erzgebirge Aue und Arminia Bielefeld. Während sich die Stimmung auf der Heimseite zuletzt wieder etwas beruhigte, wartet man in Ostwestfalen seit drei Spielen auf einen Punktgewinn – und steht dadurch unter Druck. Die Vorschau von fussball.news.

Mit dem Belegen des 13. Tabellenrangs gehen die Verantwortlichen bei Erzgebirge Aue vorerst wieder ruhigeren Tagen entgegen. Am vorigen Wochenende gab es bei Dynamo Dresden ein 1:1-Remis, drei Punkte beträgt nach aktuellem Stand der Vorsprung zum Relegationsplatz. „Da werden die Sinne nochmal extra geschärft. Darauf müssen wir uns einstellen“, sagte Aue-Trainer Daniel Meyer vor dem anstehenden Heimspiel gegen Arminia Bielefeld.

Meyer muss Formation ändern

Meyer muss seine Startelf vor allem in der Defensive verändern. Nicolai Rapp (Gelb-Rot) und Calogero Rizzuto (5. Gelbe Karte) fehlen dem Übungsleiter. Zudem legt Christian Tiffert mit Knie- und Ohrproblemen weiterhin eine Pause ein. Dennis Kempe und Jan Hochscheidt, die zuletzt angeschlagen waren, stehen Meyer indes wieder zur Verfügung. Wer für die verletzten Akteure ins Team rotiert, ließ Meyer vor dem Spiel offen.

Aufdrängen im Training

Er habe aber bereits im Training gespürt, dass sich die Spieler, die für einen Einsatz infrage kommen, aufdrängen. Die Bilanz gegen Bielefeld ist aus Auer Sicht nicht gerade rosig: In den vergangenen sechs Pflichtspielen blieb der Klub aus dem Erzgebirge ohne Sieg (drei Remis, drei Niederlagen). Letztmals gab es einen Erfolg im Februar 2011, damals siegte der FCE zuhause mit 3:0.

Arminia hinten anfällig

Dass das Spiel am Samstagvormittag zu einer Nullnummer verkommt, ist höchst unwahrscheinlich. Die auf Platz zwölf stehende Arminia kassierte in dieser Saison bereits 17 Gegentreffer und stellt damit eine der anfälligsten Defensiven der gesamten 2. Bundesliga. Jeff Saibene ist das Verhalten seiner Hintermänner ein Dorn im Auge: „Ich wiederhole mich da: In den entscheidenden Phasen sind wir defensiv instabil und kassieren zu einfache Tore.“

Warten auf den nächsten Dreier

Drei Spiele in Folge holten die Bielefelder keinen einzigen Punkt. Bitter war vor allem die letzte Niederlage gegen Greuther Fürth, als die Saibene-Elf eine 2:0-Führung verspielte und dem Kleeblatt am Ende mit 2:3 unterlag. „Wir machen gute Spiele und hinterlassen immer einen guten Eindruck, aber in den entscheidenden Situationen sind wir aktuell nicht gut genug, nicht kompromisslos“, sagte der Übungsleiter am Donnerstag.

Klewin für Ortega

Das Innenklima sei trotz der zuletzt nicht sonderlich erfolgreichen Partien „super“, meinte Saibene, der klarstellte: „Nur reden alleine hilft aber nicht, jetzt müssen wir auch machen.“ Nils Quaschner fehlt für das Spiel in Aue verletzt. Überdies muss Saibene ohne Stammtorhüter Stefan Ortega auskommen, der sich im Heimspiel gegen Fürth eine Innenbandzerrung zugezogen hatte. Der 25 Jahre alte Philipp Klewin wird sein Zweitliga-Debüt geben.

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