2. Bundesliga

Atilgan: Hoffen auf das Heim-Debüt

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Osman Atilgan hat lange auf sein Profi-Debüt für Dynamo Dresden warten müssen. In gleich fünf Spielen schaffte der Angreifer es in den Spieltagskader, bevor er zum Jahresausklang beim MSV Duisburg (3:1) erstmals auf den Platz durfte. Der 19-Jährige hat Blut geleckt.

„Das war vor 15.000 Zuschauern, vor so vielen hatte ich vorher noch nie gespielt – eine geile Kulisse“, wie der gebürtige Niedersachse gegenüber Tag24 berichtet. „Ich hoffe, bald auch mal in einem Heimspiel zum Einsatz zu kommen.“ Die Fans der Schwarzgelben gelten als besonders lautstark. Dynamo hat nach dem 1.FC Köln, dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli laut Daten von transfermarkt.de den drittgrößten Zuschauerschnitt der laufenden Zweitliga-Saison. Für den Traum vom Heim-Debüt will Atilgan im Trainingslager in Belek (Türkei) die Grundlage schaffen.

Er schaut zu Ebert auf

„Im Sommer habe ich noch am meisten Wert darauf gelegt, mich im Team zu integrieren“, erklärt er. „Jetzt, wo ich alle Spieler besser kenne, versuche ich meine Leistungen zu bringen.“ Als Angreifer definiert sich Atilgan naturgemäß vor allem über seine Torgefahr. Es sei ihm schon immer leicht gefallen, Treffer zu erzielen. „Meine bisherigen Trainer haben immer gesagt, dass ich den richtigen Riecher dafür habe. Körperlich muss ich aber noch ein bisschen zusetzen.“ Deshalb legt Atilgan Sonderschichten im Kraftraum ein. Tipps holt er sich aber nicht nur vom Trainerstab. Auch erfahrene Profis wie Patrick Ebert sind ihm eine Stütze. Den ehemaligen Herthaner habe er schon in Kindestagen im Fernsehen verfolgt. „Das ist ein Spieler, zu dem ich aufschaue“, so Atilgan. Sein Traum vom Heim-Debüt könnte sich schon am ersten Spieltag des neuen Jahres erfüllen. Dynamo empfängt am 30. Januar (20:30 Uhr) Arminia Bielefeld.

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