2. Bundesliga

Asamoah erinnert sich an Stadtderby-Tor zurück

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Der Hamburger SV empfängt am Sonntag (13.30 Uhr) den FC St. Pauli erstmals in der 2. Liga zum Stadtderby. Ex-Profi Gerald Asamoah weiß, wie die „Boys in Brown“ den großen Rivalen ärgern können.

Es war Asamoah, der das letzte Stadtderby im Februar 2011 für Pauli entschieden hat. Er erzielte das 1:0 per Kopf und war danach vielumjubelter Held. Seine letztlich nicht so ruhmreiche Zeit bei den Kiezkickern wurde dadurch um ein vielfaches aufgewertet. Er erinnerte sich bei Bild an den Treffer: „Ich stehe vor Torwart Frank Rost, habe mich voll auf mein Näschen als Stürmer verlassen. Max Kruse schlägt die Ecke, Fabian Boll verlängert und ich köpfe rein.“

So motivierte Hoffmann St. Pauli

Selbst ein damaliger Weltklassespieler hätte Asamoah wohl nicht mehr stoppen können: „Auf der Linie stand noch Zé Roberto. Zur Not hätte ich den mit reingerammt. Dann war nur noch Jubel.“ Die damals von Holger Stanislawski trainierte Mannschaft wurde zuvor angestachelt: „Sicher hatten wir viel Glück. Aber es gab da im Vorfeld ein Interview vom HSV-Vorstand Bernd Hoffmann. Für ihn war dabei der Heimsieg gegen uns klar, es ging nur um die Höhe. Innerlich hat mich das richtig sauer gemacht, aber eben auch total motiviert.“

HSV in der Favoritenrolle

Der HSV sei auch diesmal Favorit, er „besteht gefühlt ja nur aus Erstliga-Spielern. Es wird schwer für Pauli.“ Asamoah sieht den Underdog aber nicht chancenlos: „Mit der Euphorie der letzten beiden Siege kann was klappen.“ Einen Tip hatte er dabei auch noch für seinen ehemaligen Klub: „Kratzen, beißen. Wer sich am Sonntag am meisten den Ar… aufreißt, wird das Spiel gewinnen.“

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