Bundesliga

Aogo vermisst Gentner: „Ausfall kannst du nicht einfach so kompensieren!“

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Beim VfB Stuttgart geht die Angst vor dem Abstiegskampf um. Nach nur einem Zähler aus den vergangenen drei Partien und insgesamt erst vier Treffern stehen die Schwaben auf Rang 14. Ersatzkapitän Dennis Aogo vermisst in dieser Phase Christian Gentner.

Wie lange Gentner nach seiner schweren Verletzung, die er sich im Zweikampf mit Wolfsburg-Torhüter Koen Casteels zugezogen hatte, noch ausfällt ist unklar. Der etatmäßige Kapitän fehlt als Leader auf dem Platz, zudem ist er für seine Torgefahr bekannt – eine Komponente, die dem VfB in dieser Spielzeit bislang noch völlig abgeht. Daran konnte auch der erste Bundesligatreffer von Angreifer Simon Terodde nichts ändern.

Aogo dämpft die Erwartungshaltung im Umfeld

„Wir soll­ten jetzt nicht alles schlecht reden. Ich ver­ste­he, wenn sich man­che Leute erst an diese neue Rolle des VfB ge­wöh­nen müs­sen. Es soll­te aber jedem klar sein, dass wir um jedes ein­zel­ne Pünkt­chen kämp­fen müs­sen“, stellte Aogo bei Bild klar. Der Linksverteidiger kam im Sommer ablösefrei vom FC Schalke 04 und hat sofort eine Führungsposition eingenommen. Aogo würde die Binde allerdings gerne wieder an Gentner abgeben. „Gente ist auf dem Platz un­glaub­lich wich­tig für uns! Seine Er­fah­rung fehlt uns ak­tu­ell. Ge­ra­de auf so einer Schlüs­sel­po­si­ti­on. Die­sen Aus­fall kannst du nicht ein­fach so kom­pen­sie­ren“, so der 30-Jährige.

Gentner mit positiver Denkweise

Die Niederlage gegen Eintracht Frankfurt, besiegelt durch einen Last-Minute-Gegentreffer, tat weh – auch weil sich die von Hannes Wolf trainierte Mannschaft lange Zeit in Überzahl befand. Am nächsten Spieltag wartet ein enorm wichtiges Heimspiel gegen den mit nur einen Zähler katastrophal gestarteten 1. FC Köln. „Ich sehe uns auch in der Lage, mal eine po­si­ti­ve Serie hin­zu­le­gen“, sagte Aogo, der noch keine Krise herbeireden will. Gentner sieht dies ähnlich. Der 32-Jährige blickte optimistisch auf das kommende Duell: „Wenn das gegen Köln schief geht, kön­nen wir da­nach immer noch drü­ber spre­chen. Aber das ist nicht un­se­re Denk­wei­se. Wir haben ein mach­ba­res Heim­spiel vor der Brust, und wenn wir ge­win­nen, zehn Punk­te. Das ist der An­satz.“

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