Bundesliga

Anti-Rassismus: Fischer fehlt „Durchschlagskraft des Fußballs“

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Für Präsident Peter Fischer von Eintracht Frankfurt ist die der Organisation der deutschen Profi-Vereine im Kampf gegen Rassismus noch unzureichend.

„Uns fehlt die kollektive Durchschlagskraft des Fußballs. Wir schaffen es nicht, uns zu solidarisieren, zusammen klar für oder gegen etwas zu bekennen und die Ausgrenzung von Rassisten und Rechtsradikalen mit klarer Kante zu betreiben“, sagte Fischer auf dem Sportbusiness-Kongress SPOBIS in Düsseldorf.

Vorschläge im Rahmen eines Diskussionspanels in der NRW-Metropole zu einer Verpflichtung der Profiklubs zur Bekämpfung von Rassismus und Ausländerfeindlichkeit durch Vorgaben im Lizenzierungsverfahren lehnte der Eintracht-Chef ab: „Ich wäre zutiefst enttäuscht, wenn das notwendig sein sollte. Ich finde, dass muss aus jedem Verein von innen heraus kommen können.“

Fischer hatte erst zuletzt mit seinem Vorstoß zur Entziehung der Frankfurter Ehrenpräsidentschaft für seinen Vorgänger Rudolf Gramlich wegen der Beteiligung an NS-Verbrechen für bundesweit für Aufsehen gesorgt. Auch sein Kampf gegen Mitglieder der rechtsgerichteten Partei AfD innerhalb des Vereins machte Schlagzeilen.

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