Bundesliga

Ancelotti verschiebt Martinez wohl ins Mittelfeld

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München – Am Samstag (18.30) spielt der FC Bayern München zuhause gegen Borussia Mönchengladbach. Seit vier Spielen wartet man beim Rekordmeister nun schon auf einen Sieg gegen die „Fohlen“. Vor dem Spiel sprach Trainer Ancelotti über die Defensive, seine mögliche Aufstellung und die aktuelle Krisen-Diskussion.

Ancelotti verteidigt Defensivleistung

Besonders die Defensive des FC Bayern München wurde in letzter Zeit immer wieder kritisiert, auch gegen Eindhoven in der Champions-League (4:1) wirkte sie nicht immer souverän. Trainer Ancelotti verteidigte seine Abwehr nun auf der Pressekonferenz vor dem Spiel: „Ich bin glücklich mit der Abwehrleistung, wir haben nicht viele Tore kassiert. Manchmal laufen wir in Konter, weil wir mit vielen Spielern angreifen.“ Deswegen müsse das Team wieder „die richtige Balance finden“, um „keine Chancen zuzulassen und die Matches früher zu entscheiden.“

Martinez und Alonso in der Startelf?

Dabei helfen könnte Javi Martinez, der zwar nicht in der Innenverteidigung an Jerome Boateng und Mats Hummels vorbeikommt, aber nun im defensiven Mittelfeld auflaufen könnte. Der Spanier könne „dort sehr gut spielen“, so sein Trainer, der explizit auch die charakterlichen Qualitäten des 28-Jährigen hervorhob: „Vor allem in schweren Spielen setze ich auf seine Persönlichkeit, die gut für unser Spiel ist.“ Neben Martinez könnte Xabi Alonso agieren, um gegen die möglicherweise hoch pressenden Gladbacher ein schnelles Aufbauspiel zu gewährleisten, wie Anccelotti betonte: “Wichtig ist, dass der Ball schnell zirkuliert, und da ist Xabi einer der besten Spieler.“ Lob gab es zudem für Flügelstürmer Arjen Robben. Der Niederländer bringe eine „Qualität“ in das Spiel der Bayern, „die außergewöhnlich ist“, weswegen er gegen Gladbach auch von Anfang an spiele, verriet Ancelotti.

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Keine Lust auf Krisen-Diskussion

Einlassen wollte sich der Italiener indes nicht auf die Diskussion, ob der FC Bayern aktuell eine Krise habe. „Diese Krisen-Diskussionen sind immer gleich im Fußball, daran wird sich nie etwas ändern“, so Ancelotti, er werde sich dadurch „nicht aus der Ruhe bringen lassen“ und „Fehler im Training abstellen“.

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