2. Bundesliga

Alexander Nouri will gegen Duisburg das „Nachdenken“ stoppen

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Der FC Ingolstadt steckt in einer tiefen Krise. Die letzten sechs Spiele verlor der Tabellenletzte, steht deswegen gegen den Siebzehnten MSV Duisburg (13.30) extrem unter Druck. FCI-Trainer Alexander Nouri sieht das Problem vor allem im intensiven Nachdenken seiner Spieler begründet und fordert deswegen Selbstvertrauen und Gelassenheit. Die Vorschau von fussball.news.

Einen der Gründe für die aktuelle Ingolstädter Misere hatte Trainer Alexander Nouri auf der Pressekonferenz vor dem Spiel schnell zur Hand: „Momentan entscheidet sich das meiste im Kopf und manchmal denken wir noch zu viel nach. Da braucht es vor allem Selbstvertrauen und das kann man sich nur durch Erfolge wieder holen.“ Ungeachtet der prekären sportlichen Lage bleibt der Ingolstädter Trainer gelassen: „Die Intensität in dieser Partie wird groß sein, es steckt eine gewisse Brisanz darin, doch das ist kein Endspiel.“

Nouri hofft auf die Fans

Duisburg erwartet er „extrem flexibel“, auch deswegen hofft Nouri auf die lautstarke Unterstützung durch die eigenen Fans, mit denen sich die Mannschaft unter der Woche traf, um die aktuelle Situation zu diskutieren. „Das war sehr wichtig für uns und eine Begegnung auf Augenhöhe mit einer klaren Botschaft: Wir werden als Mannschaft noch näher an die Fans rücken, nur gemeinsam kommen wir da raus!“, zog Nouri positive Erkenntnisse aus dem Treffen. Fehlen werden ihm gegen Duisburg Tobias Schröck (Oberschenkelverletzung) und die Langzeitverletzten Christian Träsch und Joey Breitfeld (beide Kreuzbandriss). Der Einsatz von Lucas Galvao (Kniereizung) ist fraglich.

Lieberknecht hofft auf den Auswärts-Effekt

Etwas besser als die Ingolstädter Statistik liest sich die der Duisburger. Aus den letzten drei Spielen holten die Zebras immerhin drei Punkte, der Sieg gelang beim 2:1 auswärts in Köln. Daran will der neue Trainer Torsten Lieberknecht anknüpfen, in dieser Partie und generell auswärts hätten „die Jungs ein gutes Gesicht gezeigt“, sagte er auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Überrascht ist der 45-Jährige über die aktuelle Lage in Ingolstadt: „Ich denke, dass sich die Ingolstädter vor der Saison ganz andere Ziele gesetzt haben.“

Kann Stoppelkamp spielen?

Dieses Beispiel zeige, „wie es in dieser Liga zugehen“ könne. Auch deswegen will der Duisburger Trainer in der aktuellen Lage geduldig bleiben: „Entscheidend ist, dass wir uns auf eine lange Strecke einstellen müssen, auf der es Höhen und auch Rückschläge geben wird.“ Personelle Rückschläge gibt es für Lieberknecht gegen Ingolstadt in dreifacher Hinsicht, Christian Gartner (Kreuzbandriss), Sebastian Neumann (Hüftverletzung) und Joey Gyau (Entzündung im Fuß) fallen definitiv aus – Moritz Stoppelkamp ist fraglich.

About Stefan Katzenbach

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