Borussia Dortmund

Akanji: „Es zählt, wer am Ende oben steht“

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Borussia Dortmund hat in der Vorbereitung auf das Revierderby bei Schalke 04 am Samstag mit Personalsorgen in der Innenverteidigung zu kämpfen. Manuel Akanji absolvierte am Mittwoch allerdings das Mannschaftstraining und dürfte zur Verfügung stehen. Der Schweizer hat in dieser Saison Großes vor.

„Natürlich will ich Titel gewinnen, das will jeder in seiner Karriere“, so der 23-Jährige im Interview mit der Funke Mediengruppe. „Wir werden alles dafür tun, dass es in diesem Jahr mit einem Titel klappt. Welcher auch immer.“ In der Bundesliga liegt sein BVB mit sieben Punkten Vorsprung auf Kurs, im DFB-Pokal geht es im Achtelfinale gegen Werder Bremen. Auch in der Champions League hat der Klub die Qualifikation für die K.o.-Phase bereits klar gemacht. Darauf dürfe sich das Team aber nicht ausruhen, so Akanji. „Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen und wir müssen vor allem Gas geben, so wie bisher. Natürlich ist es schön, Erster zu sein, aber noch bringt uns das nichts. Es zählt, wer am Ende der Saison oben steht.“

„Ich übernehme gerne mehr Verantwortung“

Für den Erfolg macht der WM-Teilnehmer vor allem Lucien Favre verantwortlich. Sein Landsmann sei „wirklich ein sehr, sehr guter Trainer“, so Akanji. Er mache Spieler besser und halte sie auch mental in der Spur. „Er macht immer deutlich, dass man weiter machen muss, dass noch nichts erreicht ist.“ Besonders freut sich der Januar-Neuzugang vom FC Basel über das Vertrauen, das Favre ihm entgegenbringt. Akanji ist so etwas wie der Abwehrchef beim BVB und mit gerade einmal 23 Jahren zumeist der ältere der beiden Innenverteidiger. „Ich übernehme gerne mehr Verantwortung. Viele sagen, dass ich auf dem Platz eine sehr gute, sehr ruhige Ausstrahlung habe. Das ist einfach mein Naturell.“

Mahnende Beispiele im DFB-Pokal

Sofern er tatsächlich zur Verfügung steht, wird Akanji am Samstag seine Derby-Premiere für die Schwarzgelben feiern. Trotz der vermeintlich klaren Ausgangslage im Duell des Tabellenführers beim aktuellen 12. warnt der im Kanton Zürich geborene Nationalspieler vor der Partie. „In einem Spiel kann immer alles passieren. Nehmen Sie den DFB-Pokal, da haben wir zweimal gegen Zweitligisten gespielt und mussten zweimal in die Verlängerung.“ Die Tabelle habe keine große Aussagekraft, Spiele beginnen schließlich stets bei Null. Der dynamische Innenverteidiger hat in der laufenden Spielzeit 15 von 20 BVB-Pflichtspielen über die volle Distanz absolviert. Vier Begegnungen verpasste er mit Hüftbeschwerden. Beim 2:0 gegen den SC Freiburg am Samstag hinderte ihn eine Kapselverletzung im Knie an einem Einsatz.

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