Bundesliga

Ärger um die Bremer Bank: Glasner fordert „Zeichen der Solidarität“

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Nach dem 0:3 von Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt stand nicht etwa der Schritt Richtung Liga zwei seitens der Hanseaten im Fokus. Sondern der Ärger von Gästetrainer Adi Hütter über lautstarke Proteste auf der Bank der Grün-Weißen. In die Posse schaltete sich nun auch Oliver Glasner vom VfL Wolfsburg ein.

Der Landsmann von Hütter trainiert in den Wölfen den nächsten Gegner von Werder. „Die Konstellation ist in Bremen einfach so, dass sie sehr aggressiv spielen und alles versuchen, um es dem Gegner so schwer wie möglich zu machen. Auf dem Platz und auch abseits des Platzes“, analysierte er auf der virtuellen Spieltagspressekonferenz am Freitag. Gerade die Bank veranstalte „ein ziemliches Tohuwabohu“. Darin erkennt Glasner den durchaus zulässigen Versuch, der eigenen Mannschaft einen Push zu geben“. Wie Eintracht-Coach Hütter sieht aber auch der Wolfsburg-Trainer eine Grenze.

„Die Atmosphäre nicht ausnutzen“

Werder habe während der Corona-Unterbrechung wie kaum ein anderer Bundesligist die Bedeutung von Solidarität in den Vordergrund gestellt. Der Abstiegskandidat konnte erst spät mit dem Training beginnen, wollte deshalb zunächst sogar einen verspäteten Restart erwirken. „Deshalb wäre es jetzt auch ein Zeichen der Solidarität, die Atmosphäre in den Stadien nicht zum eigenen Gunsten auszunutzen“, so Glasner. Dass der Coach des VfL Wolfsburg bei Werder Bremen auf offene Ohren trifft, ist aber wohl nicht zu erwarten. Sportchef Frank Baumann hatte schon auf die Kritik aus Frankfurt schmallippig reagiert.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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