Bundesliga

Adler: Bayern fehlt unter Kovac die Dominanz

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Der FC Bayern hat seine englische Woche am Samstag mit einem Auswärtssieg bei Mainz 05 beendet. Der vor der Länderspielpause in eine Krise gerutschte Rekordmeister besiegte die Rheinhessen mit 2:1. Der verletzte Mainzer Torhüter Rene Adler ist dennoch nicht vollends von der Qualität der Münchner überzeugt.

„Bayern strahlt nicht mehr die Dominanz aus, die sie mal hatten“, erklärte er am Sonntag in der Sport1-Sendung „Doppelpass„. „Unter Guardiola und Heynckes hat man gefühlt schon im Spielertunnel 0:2 hinten gelegen“, schilderte er aus Sicht der gegnerischen Teams. Den Nimbus der Unbesiegbarkeit hatte Bayern schon beim 0:2 bei Hertha BSC verloren. Zudem besiegte Borussia Mönchengladbach den Branchenprimus vor heimischer Kulisse mit 3:0. Auch das 1:1 des FC Augsburg in der Allianz Arena ließ aufhorchen.

Bayern für Adler „durchschaubar“ geworden

„Sie haben einfachere Ballverluste, sind nicht mehr ballsicher“, erklärte Adler. „Das Spiel ist relativ durchschaubar und nicht mehr so facettenreich.“ Unter Pep Guardiola und Jupp Heynckes hatte das Team in den vergangenen Jahren allerhand Rekorde aufgestellt. Neu-Trainer Niko Kovac muss hingegen noch seine Linie finden. Laut Ex-Nationalspieler Adler wird er dabei schon bald auf Thomas Müller in Bestform setzen können. Zuletzt war der Angreifer auch öffentlich in die Kritik geraten.

„Nur eine Phase“ bei Müller

„Immer für sieben bis zwölf Tore gut“ sei der 29-Jährige, so Adler. Vor allem aufgrund seiner Erfahrung aus über 100 Spielen in der Champions League sei es zu früh, den Weltmeister von 2014 abzuschreiben. „Ich würde blind unterschreiben, dass es nur eine Phase ist“, lehnte sich der Keeper weit aus dem Fenster. Müller wartet seit dem 01. September auf eine Torbeteiligung. Am Samstag kehrte er nach 90 Minuten auf der Bank beim Sieg in Wolfsburg und eine Kurzeinsatz bei AEK Athen in der Königsklasse in die Startformation zurück.

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