1. FC Nürnberg

Achtung Mehmet Scholl! Nürnbergs unerfahrene Laptop-Trainer mischen die Bundesliga auf

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Der 1996-Europameister Mehmet Scholl ist ja bekanntlich kein Fan der „Laptop-Trainer“. Die Kernbotschaft seiner Kritik: Die neuen Coaches würden für den Systemfußball die Individulität eines Fußballkünstlers opfern. Zudem würden die unerfahrenen Coaches in wichtigen Momenten des Spiels intuitiv die falsche Entscheidung treffen, da ihnen die Erfahrung als Profi-Spieler auf höchstem Niveau fehle. Wenn Scholl nun mal beim 1. FC Nürnberg vorbeischauen würde…

Cheftrainer Michael Köllner hat zunächst das Nachwuchsleistungszentrum des FCN geleitet, er stieg dann vor knapp zwei Jahren zum Chefcoach der Franken auf und führte den Club 2018 in die 1. Bundesliga. Köllner besitzt als Spieler keine Profi-Erfahrung. Er ließ sich bei der Bundeswehr zum Zahnarzthelfer ausbilden, 2001 wurde er Sportfachwirt und 2004 erhielt er die DFB-Trainerlizenz.

Adelmann erhält wohl Beförderung

Köllner holt sich nun einen weiteren Co-Trainer an seine Seite, der ebenfalls als Spieler nicht im Profi-Bereich tätig war. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll der 26-jährige Fabian Adelmann Köllner assistieren. Adelmann coachte zuletzt die U16-Auswahl des FCN und war zuvor auch bei Jahn Regensburg im Nachwuchsbereich tätig. Als Spieler kickte er „nur“ in der Kreisliga. Köllners zweiter Assistent ist Boris Schommers. Der 39-Jährige war zunächst Nachwuchscoach beim 1. FC Köln, dann wechselte er 2017 nach Nürnberg. Auch Schommers weist keine Karriere als Profi-Spieler auf.

Köllner, Adelmann und Schommers – sie dürften als das unerfahrenste Trainer-Trio der Bundesliga gelten. Mehmet Scholl sollte also Besuche an den Valznerweiher vorerst meiden.

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