2. Bundesliga

Abwehr-Talent Frahm: Eltern verheimlichten St.-Pauli-Angebot zunächst

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Der FC St. Pauli bereitet sich dieser Tage in Valencia auf das Spieljahr 2020 vor. Zum Tross der Hamburger gehören auch einige Spieler, die für gewöhnlich in der U23 auflaufen. Unter anderem sammelt Moritz Frahm die großen Erfahrungswerte einer Vorbereitung mit den Profis. Im Verein ist er seit 2014.

Seinerzeit wechselte der heute 19-Jährige von Eintracht Norderstedt in den Nachwuchs der Kiezkicker. Und das unter durchaus kuriosen Umständen, wie er nun verrät. „St. Pauli hatte nicht mich direkt, sondern meine Eltern angesprochen. Die haben mir das zunächst gar nicht erzählt“, zitiert das Hamburger Abendblatt Frahm. „Sie waren sich etwas unsicher, ob sie mir das mitteilen wollen.“ Dem Vernehmen nach sorgten sich die Eltern vor einer mangelnden Konzentration auf die schulische Ausbildung. Zu unrecht, wie sich heute sagen lässt.

Anruf im Familienurlaub

Das Abitur hat der Verteidiger schon hinter sich. Neben der Hoffnung auf eine dauerhafte Profikarriere denkt er an „eine Lehre als Bankkaufmann oder in der Logistik“. Die Nominierung für den Kader im Trainingslager kam für Frahm derweil durchaus unerwartet. Den Anruf habe er im Familienurlaub in Chile erhalten, berichtet das Lokalblatt. „Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet.“ Das Verletzungspech bei der Mannschaft von Jos Luhukay war seine Eintrittskarte. Großen Spaß mache das Training beim Zweitligisten, so Frahm. „Natürlich ist das Tempo hier höher als in der U23.“ Für die spielte er im bisherigen Saisonverlauf zehnmal in der Regionalliga Nord.

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