Bundesliga

Abrahams Warnschuss: „Es fehlt in bestimmten Situationen an der nötigen Konzentration!“

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Eintracht Frankfurt hat bei der Auswärtspartie gegen Borussia Mönchengladbach (1:3) einen Rückschlag erlitten. Vor allem Kapitän David Abraham fand nach Abpfiff deutliche Worte.

Gladbach hat den Frankfurtern in einer vor allem im zweiten Durchgang temporeichen Partie den Schneid abgekauft und mit teilweise attraktiven Kombinationen überzeugen können. Dabei machte es die Eintracht nicht so schlecht, wie es Ergebnis und Chancenverhältnis (der kicker zählte 14:5 für Gladbach) erscheinen ließen. Individuell gesehen überzeugte die von David Abraham organisierte Abwehr, vor allem der Kapitän ging mit starkem Zweikampfverhalten (67 Prozent) voran und antizipierte viele gefährliche bereits im voraus.

Abraham kritisch

Und doch reichte es am Ende nicht für Punkte. „Es fehlt in bestimmten Situationen an der nötigen Konzentration“, wurde Abraham gegenüber Sky nach Abpfiff deutlich. Dies galt vor allem für die Offensivabteilung: Mijat Gacinovic etwa hatte im Ansatz viele ordentliche Aktionen, doch wieder fehlte der letzte Pass. Die Flügelspieler Nicolai Müller und Filip Kostic waren abgemeldet und ganz vorne vergab Sebastien Haller diesmal eine Riesenchance, die den Ausgleichstreffer zum 2:2 bedeutet hätte.

Chancen sind inzwischen vorhanden

Die Eintracht – dies lässt sich positiv hervorheben – erspielt sich inzwischen immerhin Möglichkeiten. In den vergangenen drei Partien gegen Olympique Marseille (2:1), RB Leipzig (1:1) und in Gladbach kreierte das Team Chancen, es kommt häufiger vor das gegnerische Tor – dafür ist die Effizienz der ersten drei Begegnungen nicht mehr vorhanden. Es ist die Suche nach der richtigen Balance, die Trainer Adi Hütter vorantreiben muss.

Schlüsselspiel gegen Hannover

„Das sind Kleinigkeiten, die allerdings eine große Wirkung haben“, schlug Abraham daher Alarm. Der Argentinier selbst war davon betroffen, vor dem 0:2 durch Thorgan Hazard geriet seine Kopfballabwehr beim Klärungsversuch zu kurz. In der GesamtheitHinten ein Schritt zu spät, in der Mitte beim Umschaltspiel nicht schnell genug und vorne fehlt die nötige Konsequenz. Das Ergebnis: „Dadurch kassieren wir zu leicht Gegentore und das kostet uns viele Punkte.“ Vor dem Spiel am Sonntag (15.30 Uhr) gegen Hannover 96 ist der Druck deutlich angewachsen, der 15. empfängt mit vier Zählern die mit zwei Punkten Rang 17 belegenden Niedersachsen. Es riecht nach „Schlüsselspiel.“

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