Champions League

Abheben verboten? So selbstkritisch geht der FC Bayern mit dem 7:2-Erfolg um

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Der FC Bayern München hat bei Tottenham Hotspur eine Sternstunde erlebt und eine 7:2-Gala zelebriert. Dennoch gehen die Spieler sehr selbstkritisch mit der eigenen Leistung um. Vor allem die erste halbe Stunde stimmte nicht zufrieden.

Bis zur Halbzeitpause war nicht absehbar, dass der FC Bayern München ein Fußballfest gegen Tottenham Hotspur feiern würde. Die Londoner brachten die Defensive des deutschen Rekordmeisters permanent zum Wackeln, vor allem Heung-Min Son, der folgerichtig den Führungstreffer (12. Minute) erzielte, war kaum zu stoppen. Selbst der schnelle Ausgleichstreffer von Joshua Kimmich (15.) brachte keine Sicherheit.

Salihamidzic kündigt Analyse an

„Die Fehler werden wir ansprechen“, kündigte Sportdirektor Hasan Salihamidzic im kicker an. Der FC Bayern kam in dieser Phase kaum nach vorne durch, Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten das Bild. Manuel Neuer empfahl daher nach dem zweiten Durchgang, der einem Rausch glich: „Wir müssen cool bleiben und wollen jetzt nicht sagen, dass wir ganz Europa schlagen.“

Süle bemängelt Ballverluste

Niklas Süle legte den Finger ebenfalls in die Wunde, die erste halbe Stunde hatte auch dem Innenverteidiger nicht geschmeckt. Er selbst konnte den anfangs wirbelnden Son kaum stoppen und rutschte in eine Verlegenheit nach der anderen. Süle forderte deshalb: „Wir hatten viele einfache Ballverluste im Mittelfeld, das müssen wir besser machen.“ Sie wissen in München: Gegen noch stärkere Gegner wie Manchester City, den FC Liverpool oder FC Barcelona können solche mäßigen 30 Minuten das Ende aller Träume bedeuten.

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