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850 Frauen dürfen zum Champions-League-Finale im Iran

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Beim asiatischen Champions-League-Finale hat der Iran einer begrenzten und ausgewählten Gruppe an Frauen den Stadionbesuch erlaubt.

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna dürfen 850 Frauen das Rückspiel zwischen Persepolis und dem japanischen Rekordmeister Kashima Antlers im Asadi-Stadion am Samstagnachmittag sehen. Das Hinspiel hatten die Japaner mit 2:0 gewonnen.

Beim Spiel werden 100.000 Zuschauer erwartet, Eintrittskarten konnten Frauen allerdings keine erwerben. Frauen sind im Iran seit der Islamischen Revolution 1979 aus Stadien ausgeschlossen. Die Geistlichen argumentieren, dass Frauen von der maskulinen Atmosphäre und dem Anblick halbnackter Männer beschützt werden müssten.

Mitte Oktober hatte es erstmals eine Genehmigung für Frauen gegeben, ein Männer-Spiel im Stadion anzuschauen. Etwa 100 ausgewählte Frauen hatten das Länderspiel der iranischen Auswahl gegen Bolivien (2:1) im Asadi-Stadion miterleben dürfen. Der iranische Generalstaatsanwalt hatte danach allerdings eine Wiederholung vehement ausgeschlossen. Das führe „zur Sünde“, hatte Mohammad Jafar Montazeri hinterher erklärt.

Während der WM im Sommer dieses Jahres in Russland war iranischen Frauen der Zutritt zu Public-Viewing-Veranstaltung im Land gestattet worden. Dies war als Anfang einer neuen Entwicklung gepriesen worden.

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