2. Bundesliga

70 bis 80 Prozent Transfertops? Rangnick widerspricht Kinds Vorstellung

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Martin Kind hat Sportdirektor Jan Schlaudraff enorm unter Druck gesetzt. Der Vereinsboss von Hannover 96 legt die Messlatte bei der „Top-Quote“ von Neuzugängen sehr hoch. Ralf Rangnick hat dazu eine andere Ansicht.

„Ich bleibe bei meiner Einschätzung, dass Sie insbesondere im Transferbereich eine Quote von 70 bis 80 Prozent richtiger Entscheidungen brauchen, um wirklich eine Stabilität der Entwicklung zu erreichen“, rechnete Martin Kind laut der Onlineplattform Sportbuzzer auf dem Neujahrsempfang der DFL vor. Sprich: Jährlich müssten bei zehn Neuzugängen sieben bis acht Akteure voll durchstarten.

Rangnick widerspricht Kind

Trotz der guten Griffe Marc Stendera, Marvin Ducksch, Marcel Franke oder Ron-Robert Zieler ist der Klub unter Schlaudraff von dieser Quote bei Hannover 96 weit entfernt. Ralf Rangnick, seit Sommer globaler Fußballchef des Red-Bull-Konzern, hält Kinds Forderung für zu hoch gegriffen: „Alles, was mehr als 50-Prozent-Trefferquote ist, ist gut.“ Möglicherweise ist der Vereinsboss der Niedersachsen noch sehr geprägt von den vielen Flops der Vorsaison: Kevin Wimmer, Bobby Wood, Jonathas, Walace – sie alle konnten den Absturz nicht aufhalten und enttäuschten auf ganzer Linie.

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