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60 Millionen Euro Ablöse? Juve-Interesse an Zaniolo wird wohl konkret

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Juventus Turin hat am Sonntag die erste Niederlage der laufenden Serie-A-Saison hinnehmen müssen. Dennoch ist der achte Titel in Folge nur noch Formsache. Dennoch ist offenkundig, dass die Mannschaft bald einen Umbruch benötigen wird. Die Planungen für die Zukunft laufen bereits in vollem Gange. Dabei soll Nicolo Zaniolo eine tragende Rolle spielen.

Das Interesse der Bianconeri am Mittelfeldmann der AS Rom ist seit längerem ein großes Thema in den italienischen Sportzeitungen. Nun soll es immer konkreter werden. Wie Tuttosport berichtet, liegt Juve beim Shooting-Star der aktuellen Saison in der Pole-Position. Demnach seien auch die AC Mailand, Manchester City und Real Madrid grundsätzlich an Zaniolo interessiert. Doch die Alte Dame sei am weitesten und mache sich deshalb große Hoffnungen auf einen Transfer im Sommer. Dabei wolle sich der Serienmeister der diffusen Lage der Roma bedienen.

Roma im Aufruhr

Die Hauptstädter befinden sich in turbulenten Zeiten. Kaderplaner Monchi kehrte jüngst zum FC Sevilla zurück. Zuvor überwarf er sich dem Vernehmen nach mit Präsident und Klubbesitzer James Pallotta. Trainer Eusebio di Francesco, ein großer Förderer von Zaniolo, musste derweil schon nach dem Aus in der Champions League gegen den FC Porto seinen Hut nehmen. Der erfahrene Claudio Ranieri übernahm mit dem Auftrag, den Klub in die Königsklasse zu führen. Nach der Niederlage bei Abstiegskandidat SPAL am Samstag liegen die Giallorossi aber vier Punkte hinter Milan auf Rang fünf. „Wenn wir die Champions League verpassen, werden uns reihenweise Spieler verlassen“, warnte Ranieri dem Bericht zufolge nach der Pleite.

60 Millionen Euro Ablöse?

Ohne die großen Geldtöpfe der Königsklasse könnte der Klub gar gezwungen sein, Zaniolo zu veräußern. 60 Millionen Euro rufe Roma auf. Für Juventus wäre es keine Summe, die einen Transfer ins Wanken bringen müsste. Tatsächlich soll der Klub ein entsprechendes, allerdings noch unverbindliches, Angebot bereits hinterlegt haben. Andere Interessenten befinden sich demnach noch im Anfrage-Stadium. Der so umworbene Teenager selbst steht derweil vor seinem Debüt für die Nationalmannschaft. Bei den EM-Qualifikationsspielen gegen Finnland am Samstag und Liechtenstein am Dienstag sollte Trainer Roberto Mancini Gelegenheit finden, den von vielen Experten als kommenden Superstar erachteten Offensivspieler erstmals einzusetzen.

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