2. Bundesliga

50+1-Regel: DFL führt Befragung unter Profi-Klubs durch

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Die DFL wird im Zuge der nach wie vor andauernden Diskussion über die 50+1-Regel schon bald eine Befragung der 36 Profi-Klubs durchführen.

Das kündigte die DFL am Donnerstag auf der Homepage an. Ziel der Umfrage sei es, „die Einstellungen, Anregungen und Wünsche der Klubs in Bezug auf die 50+1-Regel zu erheben“, hieß es vonseiten der DFL.

Im ersten Schritt wird der Verband unter Führung eines externen Dienstleisters Experten-Interviews mit den Mitgliedern der DFL-Kommission Finanzen sowie den Vertretern von Fan-Gruppierungen in der AG Fankulturen führen. Die Kommission Finanzen wurde hierzu als sachnächste der sechs DFL-Kommissionen ausgewählt – daneben gibt es die Kommissionen Fußball, Marketing & Sponsoring, Internationalisierung, Clubmedien sowie Leistungszentren.

Die gesammelte Expertise, so die DFL, fließe anschließend in den Fragebogen für die Profi-Klubs ein. Die 50+1-Regel besagt, dass Investoren in Deutschland nur die Mehrheit an einem Verein halten dürfen, wenn sie diesen mehr als 20 Jahre „ununterbrochen“ und „erheblich“ gefördert haben. In den anderen europäischen Top-Ligen gilt diese Regel nicht.

Das DFL-Präsidium hatte am 18. Juli dieses Jahres ein „Verfahren nach Paragraph 32 c GWB“ (Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen) beim Bundeskartellamt beantragt, um mögliche kartellrechtliche Bedenken bezüglich der grundsätzlichen Anwendung und Auslegung der 50+1-Regel prüfen zu lassen.

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