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500-Millionen-Euro-Spritze für Galatasaray?

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David Han Li, der chinesische Exekutivmanager des AC Mailand, hat am Montag die Partie gegen Antalyaspor besucht – und sofort die Gerüchteküche in der Türkei zum brodeln gebracht.

Li hat in einer Loge Platz genommen und gesehen, wie der türkische Spitzenklub mit einem 3:0-Heimsieg seine Meisterschaftambitionen untermauerte. Wie die Zeitung Hürriyet berichtet, soll der Chinese womöglich Interesse daran haben, 500 Millionen Euro in den hoch verschuldeten Klub zu investieren. Der Schuldenberg soll – so berichtet Ligablatt im Dezember – auf 574,4 Millionen Euro angewachsen sein.

Übernahmegerüchte gab es in der Vergangenheit schon häufiger

Übernahmegerüchte hat es in der Türkei in der Vergangenheit häufiger schon gegeben. Die Liga gilt offen für solche Investitionen, zudem seien die Regeln deutlich offener, als es in anderen Ländern der Fall ist. Der Wunschtraum, eine starke und auf höchstem europäischem Niveau konkurrenzfähige Süper Lig zu präsentieren, hat sich noch nicht erfüllt.

Präsident schließt Übernahme aus

Ob sich Galatasaray für einen Investor öffnet, ist aber unklar. Mustafa Cengiz, der Ende Januar überraschend zum neuen Präsident des Vereins gewählt wurde, hat einen solchen Schritt ausgeschlossen, in seiner Amtszeit werde es keinen Verkauf geben.

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