Borussia Mönchengladbach

50 Millionen für den Mittelfeldmann? Rose: „Ein Zakaria ist mir lieber!“

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Borussia Mönchengladbach hat in der Hinrunde mit über weite Strecken begeisterndem und erfolgreichem Fußball auf sich aufmerksam gemacht. Naturgemäß sorgte dies auch für Begehrlichkeiten auf dem Markt. Ganz oben auf der Liste potenzieller teurer Abgänge steht wohl Denis Zakaria. Marco Rose will ihn nicht ziehen lassen.

Am Schweizer gab es schon in der Vergangenheit immer wieder Interesse, etwa aus England. Nach herausragenden Leistungen in der Hinserie hat der Nationalspieler womöglich schon im Sommer die Qual der Wahl. Einen Abgang haben sie in Gladbach lediglich für den Winter ausgeschlossen. Zwar könnte sich der Klub wahrscheinlich mit einer neuen Rekordablöse trösten, Rose will davon aber nichts wissen. „Ein Zakaria ist mir lieber!“, sagt der Chefcoach gegenüber Sport Bild zur Frage, ob ihn 50 Millionen Euro für den Schweizer reizen würden.

„Irgendwann noch größere Vereine für ihn“

„Ich kenne Denis und seine Qualitäten, ich möchte ihn gerne behalten. Kein Trainer möchte seine besten Spieler abgeben“, erklärt Rose. Freilich hat sich der Übungsleiter mit Borussia Mönchengladbach für einen Klub entschieden, bei dem Verkäufe zum Geschäftsmodell gehören. Zakaria aber steht noch bis 2022 unter Vertrag, und Rose will um seinen Verbleib werben. „Weder die Entwicklung von Borussia noch seine ist schon am Ende. Dass es irgendwann noch größere Vereine für ihn gibt, ist keine Frage.“ Für den Moment sehe er Gladbach aber
als richtigen Ort für den 23-Jährigen. Zakaria selbst hatte im Herbst mitgeteilt, aktuell keinen Wechselwunsch zu hegen. „Ich will nicht zu einem großen Verein gehen, wenn ich dort nicht spiele, das ist klar“, sagte er seinerzeit dem Express.

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