1. FC Köln

50-Millionen-Etat und 140-Millionen-Umsatz: So plant der Effzeh bei Wiederaufstieg

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Der 1. FC Köln hat den Wiederaufstieg fest im Visier, ein Sieg im Montagsspiel (20.30 Uhr) gegen den Hamburger SV wäre der wohl letzte Schritt zurück in die Bundesliga. Ein ganz „normaler Aufsteiger“ ist der Effzeh allerdings nicht – was auch die Zahlen zeigen.

Der 1. FC Köln plant nach kicker-Informationen mit einem Etat von rund 50 Millionen Euro, einem Umsatz, der bei rund 140 Millionen liegen soll und TV-Geldern in Höhe von 43 Millionen (internationaler + nationaler Topf). Damit würde sich der Effzeh in einer Geld-Tabelle wohl im gesicherten Mittelfeld der Bundesliga bewegen. Finanzvorstand Alexander Wehrle bestätigte: „Das sind nicht die Parameter eines normalen Aufsteigers.“

Offensive ist schon gut aufgestellt – Defensive benötigt mehr Qualität

Das Fundament wurde in der 2. Liga gelegt, der Kader ist vor allem offensiv bereits sehr gut aufgestellt. Spieler wie Louis Schaub, Dominick Drexler, Anthony Modeste oder Florian Kainz bringen das nötige Rüstzeug für die Bundesliga mit. Im Fokus wird deshalb vor allem die Defensive stehen, Geschäftsführer Armin Veh sucht dabei nach Schnelligkeit und Zweikampfstärke. 35 Gegentreffer, das wissen auch die Macher des Klubs, sind deutlich zu viel.

Veh sucht nach Fachleuten

Neben dem kurzfristigen Erfolg geht es beim Effzeh auch um eine langfristige Perspektive. Wie kann die Fahrstuhlmannschaft, die seit dem ersten Abstieg 1998 fünf weitere erlebte, stabilisiert und dauerhaft in der Bundesliga gehalten werden? Veh möchte dies analysieren und befindet sich auf der Suche nach den Gründen. Er kündigte an: „Dazu brauchen wir so viele Fachleute wie möglich.“

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