Bundesliga

30 Millionen: Ersatz für Süle gefunden?

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Aus den obersten Gremien des FC Bayern tönte bisher, dass im Winter nicht auf den langfristigen Ausfall von Niklas Süle reagiert werde. Offenbar hat hinter den Kulissen ein Umdenken stattgefunden. In Kontakt steht der deutsche Rekordmeister angeblich mit Unai Nunez von Athletic Bilbao.

Unisono betonten Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Vereinspräsident Uli Hoeneß, wegen des Kreuzbandrisses und dem damit verbundenen Langzeitausfall von Niklas Süle nicht auf dem Transfermarkt nachjustieren zu wollen. Beim FC Bayern scheint inzwischen allerdings eine gewisse Bereitschaft vorzuherrschen, im Ernstfall den Kader noch mal zu konfigurieren.

Lose Gespräche wegen Nunez

Wie SPOX und Goal berichten, hat der deutsche Rekordmeister Unai Nunez schon längere Zeit im Blick. Spielervermittler Giovanni Branchini habe unmittelbar nach der Diagnose von Lucas Hernandez den Kontakt zu Nunez hergestellt. Seitdem habe es „lose Gespräche“ gegeben, heißt es weiter. Hernandez hatte sich im Champions-League-Spiel gegen Olympiakos Piräus (3:2) eine Teilruptur des Innenbandes am rechten Sprunggelenk zugezogen und musste deshalb operiert werden. Die Ausfalldauer beträgt bis zu acht Wochen.

30 Millionen – oder doch weniger?

Nunez verfügt bei Athletic Bilbao zwar noch über ein bis 2023 gültiges Arbeitspapier. Bei den Basken ist der 22 Jahre alte Innenverteidiger jedoch kein Stammspieler, kam im bisherigen Saisonverlauf erst auf drei Liga-Einsätze. Für den FC Bayern bestünde die Möglichkeit, eine 30 Millionen Euro schwere Ausstiegsklausel zu aktivieren. Da Nunez in Bilbao aber eher eine Nebenrolle einnimmt, könnte er auch unter diesem Wert zu haben sein.

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