Bundesliga

2:2 nach 2:0-Führung: Vogt nennt die Gründe

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Werder Bremen hat am vergangenen Spieltag trotz frühzeitiger 2:0-Führung den Befreiungsschlag bei Hertha BSC verpasst. Kevin Vogt kritisierte das Team nach dem 2:2.

2:0 nach sechs Minuten: Werder Bremen schien gegen Hertha BSC auf einem sehr guten Weg. Der Hauptstadtklub war nervös und schlitterte von einer Unsicherheit in die andere. Doch wie schon gegen Fortuna Düsseldorf (3:3 nach 0:3) stimmte die Moral. Während Berlin also noch feiern durfte, musste Bremen den nächsten Nackenschlag wegstecken.

Vogt legt den Finger in die Wunde

„Maximal unnötig“, sagte Kevin Vogt im kicker. Der Defensivallrounder wurde deutlich: „Wir haben einen Gegner, der fast tot war, durch eigenes Verschulden wieder zurückgeholt.“ Doch wie konnte das passieren? Vogt lobte die Anfangsphase: „Wir haben Hertha durch einfachen und zielstrebigen Fußball richtig wehgetan.“

Die Luft im Abstiegskampf wird dünner

Doch plötzlich gab es einen Bruch im Spiel der Hanseaten: „Dann haben wir etwas anderes versucht und wurden viel zu kompliziert. Es ist schwer zu verstehen, wenn der eine oder andere etwas anderes macht als das, was man vorhat. So ehrlich und selbstkritisch müssen wir sein.“ So verlief die „Woche der Wahrheit“ für Bremen unbefriedigend ab: Spielausfall gegen Eintracht Frankfurt, Pokal-Aus bei den Hessen und nun die gefühlte Niederlage gegen Hertha. Die Luft wird für Werder immer dünner.

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