3. Liga

1860-Trainer Köllner über Aufstiegsfantasien: „Darf den Optimismus nicht verlieren“

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Michael Köllner hat beim TSV 1860 München die Nachfolge von Ex-Trainer Daniel Bierofka angetreten. Bereits vor seinem ersten Pflichtspiel als Coach der „Löwen“ zeigt sich der 49-Jährige ambitioniert.

“Wenn wir die nächsten fünf Spiele gewinnen, sind wir Dritter. Dann können wir sagen: In der Rückrunde rocken wir das Ding”, ließ Michael Köllner bei seiner Vorstellung als neuer Trainer von 1860 München die Anhänger bereits vom Aufstieg träumen. Über seine äußerst ambitionierten Worte sagte der 49-Jährige dem Merkur: „Man muss und soll sich auch Ziele setzen. Es kann ja nicht sein, dass ich sage: So, jetzt bin ich Trainer bei den Löwen und schaue, dass ich dieses Jahr 14. werde. Nächstes Jahr 13. Und im Jahr darauf machen wir wieder Platz 14. Ich glaube, das wäre die falsche Herangehensweise für das Anspruchsdenken des Vereins.“

„Müssen alle an einem Strang ziehen“

„Genauso wäre es fatal, wie Kabarettist Michael Altinger zu sagen: Dieses Jahr steigen wir in die 2. Liga auf, dann in die Bundesliga – und dann spielen wir Champions League (lacht)“, konkretisierte der neue „Löwen“-Coach sein Erwartungsmanagement, „Man muss realistisch bleiben, darf aber auch den Optimismus nicht verlieren.“ Auf die Frage, ob die Unruhe innerhalb des TSV Erfolg nicht im Weg stehen würde, blickte Köllner noch einmal auf sein Aufstiegsjahr mit dem 1. FC Nürnberg zurück: „Wenn du es schaffst, dass alle an einem Strang ziehen, dann wird es am Ende auch erfolgreich sein. In Nürnberg hat man Andreas Bornemann und mir das Vertrauen gegeben – und dann waren wir schneller in der Bundesliga, als alle geglaubt haben.“

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