2. Bundesliga

134 Millionen in fünf Jahren für Transfers verprasst: Das sind die größten HSV-Flops

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Seit 2014 hat der Hamburger SV viel Geld in teure Transfers investiert. Vor allem zwischen 2014 und 2018, als die Rothosen um den Klassenerhalt in der Bundesliga kämpften, lagen die Verantwortlichen mit ihren Entscheidungen daneben.

Insgesamt gab der HSV in den letzten fünf Jahren laut transfermarkt.de 134 Millionen Euro für neue Spieler aus aus. Hinzu kamen rekordverdächtige Verträge, die das Gehaltsniveau ziemlich in die Höhe trieben. fussball.news zeigt die vier größten Transferflops.

Filip Kostic

Der serbische Flügelstürmer war der teuerste Transfer der Vereinsgeschichte und kostete 14 Millionen Euro. Allein 3,9 Millionen musste der HSV für Beraterhonorare blechen. Glücklich wurde Kostic beim HSV nie, obwohl er immer wieder sein Talent aufblitzen ließ. Den Abstieg konnte er aber nicht verhindern. Inzwischen spielt er bei Eintracht Frankfurt. Sein heutiger Marktwert: 38 Millionen!

Walace

Er war die Entdeckung bei Olympia 2016, spielte für die brasilianische Nationalmannschaft und war in Europa ein gefragter Mann. Die Verantwortlichen griffen für den heute 24-Jährigen tief in die Tasche. Sein damaliger Preis: 9,2 Millionen Euro. Nach 30 Einsätzen, zwei Toren und zwei Vorlagen trennten sich die Wege. Heute spielt Walace bei Udinese Calcio in Italien.

Kyriakos Papadopoulos

Gemessen am traurigen Ende des Griechen beim HSV mit der kürzlich vollzogenen Versetzung in die Regionalligamannschaft ist dieser Transfer als Flop zu werten. Nicht nur wegen der Ablösesumme, die inklusive Prämien auf zehn Millionen Euro anwachsen kann, sondern auch wegen des monströsen Gehaltes. In der Bundesliga verdiente „Papa“ fast vier Millionen Euro. Nirgendwo sonst hätte der 27-Jährige einen vergleichbaren Vertrag bekommen. Nun darf er den HSV wohl ablösefrei verlassen.

Alen Halilovic

Was sich der damalige Vorstandsvorsitzende Dietmar Beiersdorfer dabei gedacht hat, wird wohl sein Geheimnis bleiben. Wahrscheinlich wollte er ein wenig Glanz in den Volkspark bringen. Denn der Kroate wechselte vom großen FC Barcelona nach Hamburg und kostete fünf Millionen Euro. Halilovic machte gerade einmal sieben Spiele für die Rothosen. Nach einer Saison war Schluss. Inzwischen spielt er beim SC Heerenveen in den Niederlanden.

About Daniel Jovanov

Daniel Jovanov zählt zu den führenden Reportern in Sachen Hamburger SV. Er berichtet unter anderem für die ZEIT und NDR.de. Seit Sommer 2019 zählt er auch zum Autorenteam von fussball.news. Sein Buch über den HSV „Der Abstieg: Wie Funktionäre einen Verein ruinieren“ (Rowohlt-Verlag; 2018) zählte zu den Bestsellern im Bereich Fußball-Bücher.

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