Frankreich

100.000 Geldstrafe für PSG wegen ethnischen Profilings

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Der französische Doublesieger Paris St. Germain ist zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro verurteilt worden.

Dieses Urteil fällte der französische Ligaverband (LFP) am Dienstag. Dem Klub von Trainer Thomas Tuchel war nachgewiesen worden, zwischen 2013 und 2018 sogenanntes ethnisches Profiling bei der Bewertung von Talenten vorgenommen zu haben. Die Kandidaten wurden unter anderem in den Kategorien französisch, nordafrikanisch, oder afrikanisch eingestuft. Eine solche Profilierung ist in Frankreich illegal.

„Nach dem, was wir sehen, hat PSG die Informationen über ethnische Zugehörigkeit nicht zu diskriminierenden Zwecken verwendet. Es gibt keinen Fall von Diskriminierung, der bewiesen werden kann“, sagte LFP-Disziplinarkommissar Sebastien Deneux: „Es handelt sich eher um individuelle Unbeholfenheit und kollektive Nachlässigkeit.“

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