Sportvorstand äußert sich

Zweiter VfB-Investor? Hitzlsperger: "Arbeiten mit Hochdruck daran"

Hitzlsperger ist seit Februar 2019 Sportvorstand beim VfB.
Hitzlsperger ist seit Februar 2019 Sportvorstand beim VfB. Foto: Imago

Sportvorstand Thomas Hitzlsperger äußert sich über einen etwaigen Einstieg eines zweiten Investors beim VfB Stuttgart. Sollte es dazu kommen, müsste dieser mehr Spielraum haben, erklärt der 39-Jährige.

Der VfB Stuttgart besitzt derzeit zwei Aktionäre: 88,25 Prozent hält der VfB Stuttgart e. V., die übrigen 11,75 Prozent sind im Besitz der Daimler AG. Lässt sich ein Engagement eines weiteren Investors auf den ersten Blick schwierig gestalten, betonte Thomas Hitzlsperger nun im Interview mit dem kicker vor allem: "So ein Engagement wie das von Daimler kriegen wir nicht noch mal." Laut dem Sportvorstand gehe es dabei um das "Gesamtpaket", so führte er weiter aus: "Wenn ein Daimler-Vorstand bei uns im Aufsichtsrat sitzt, warum soll ich dessen Erfahrung, dessen Know-how nicht nutzen? Diese Wirtschaftskompetenz möchte ich mir zu eigen machen. Sie hilft dem Vorstand."

Diese Frage stellt sich Hitzlsperger

Doch es sei ein Ziel des VfB Stuttgart, "weitere strategische Partner zu finden", so der 39-Jährige, der erklärte: "Wir arbeiten mit Hochdruck daran. Es würde uns mit Blick auf die neue Saison mehr Spielraum geben, wenn es dieses Jahr klappt. Wird es eher der schwäbische Mittelständler oder ein international agierendes Unternehmen?" Beim Ligakonkurrenten FC Augsburg stieg jüngst ein US-Milliardär ein. Ob das auch für den VfB infrage kommen würde? Hitzlsperger habe "mit Leuten aus den USA gesprochen, interessierte Investoren gibt es dort zuhauf, es ist ein anderer Markt. Allerdings sind Minderheitsinvestitionen dort nicht die Wunschlösung. Beim deutschen Modell müssen die sehr genau überlegen, welchen strategischen Nutzen es für sie haben kann". Sollte ein weiterer Investor in Stuttgart einsteigen, dürfte dies noch ein wenig Zeit brauchen.

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Adrian Kuehnel  
26.04.2021