Zurück zum Artikel

Legenden-Auswahl

Zwei aktuelle Stars dabei: Weidenfeller nennt seine ewige BVB-Traumelf

Roman Weidenfeller (3.v.l.) hat mit unzähligen Größen des Vereins bei Borussia Dortmund zusammengespielt.
Roman Weidenfeller (3.v.l.) hat mit unzähligen Größen des Vereins bei Borussia Dortmund zusammengespielt. (Foto: Christof Koepsel/Bongarts/Getty Images)

16 Jahre lang gehörte Roman Weidenfeller - mal als Nummer eins, mal als Ersatz-Keeper - zum Kader von Borussia Dortmund. Mit unzähligen Stars hat der mittlerweile 39-Jährige beim BVB zusammengespielt. Demnach tat er sich schwer, seine Lieblings-Elf aus all den Jahren und Legenden zu wählen.

Im vereinseigenen Medien-Kanal stellte Weidenfeller seine "Traum 11" zusammen. "Am liebsten hätte ich 30 bis 35 Spieler aufgeschrieben, weil ich mit so vielen tollen Spielern zusammengespielt habe", sagte der Ex-Schlussmann, der nun bei Borussia Dortmund in der Marketingabteilung tätig ist. Dabei ging er nicht nur auf die Leistungen auf dem Rasen ein, sondern auch danach, wie die Kollegen ihn als Mensch inspiriert haben.

Zwei Spieler aus aktuellem Kader dabei

Sich selbst berücksichtigte Weidenfeller nicht, dafür stellte er Klub-Legende Wolfgang "Teddy" de Beer ins Tor. "Er ist mein Mentor gewesen", sagte Weidenfeller über seinen Lehrmeister. "Ein super Trainer, ein toller Mensch, der mich immer wieder gefördert hat - in guten wie in schlechten Zeiten." Mit Mats Hummels und Lukasz Piszczek wählte Weidenfeller die einzigen beiden Spieler in die Elf, die aktuell auch noch im Trikot von Borussia Dortmund auflaufen. Mats sei "oftmals das Gehirn der Mannschaft", sagte der ehemalige Keeper, der auch 2014 zum Weltmeister-Aufgebot in der Nationalmannschaft gehörte. Fan-Liebling Dede und Christian Wörns rundeten die Abwehrkette in der Auswahl ab.

"Tormaschine" und "Panther" im Angriff

Im zentralen Mittelfeld stellte Roman zwei Ex-Spieler auf, die sich heute um die sportlichen Geschicke kümmern: Sportdirektor Michael Zorc und Lizenzbereich-Leiter Sebastian Kehl. Zorc war es, der Weidenfeller einst nach Dortmund holte, Kehl beschrieb er als stets verlässlich mit "Vorbild-Funktion". Auf die Außenpositionen schafften es Lars Ricken und Tomas Rosicky. Zum Schluss mussten noch die beiden Stürmer gewählt werden. Zum einen entschied sich Weidenfeller für Robert Lewandowski, den er als "die Tormaschine" beschrieb, "auch wenn er heute das falsche Trikot trägt". Lewandowski traf in der abgelaufenen Bundesliga-Saison 34 Mal für den FC Bayern München. Neben dem Polen schaffte es Lucas Barrios als letzter in die Legenden-Auswahl. Auch privat habe die beiden viel miteinander verbunden. "Ich habe unheimlich viel Spaß mit ihm gehabt. Habe keinen Tag erlebt, an dem er schlecht gelaunt war", so Weidenfeller über Barrios, den "Panther".

Tom Jacob  
29.07.2020