Hannover startet vielversprechend

Zuber erwartet "ein Hauen und Stechen" um den Aufstieg

Zuber erwartet einen harten Kampf um den Aufstieg. Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images
Zuber erwartet einen harten Kampf um den Aufstieg. Foto: Selim Sudheimer/Bongarts/Getty Images

Hannover 96 verbringt die Länderspielpause an einem Sehnsuchtsort. Mit sechs Punkten rangieren die Niedersachsen in der Zweitliga-Tabelle auf Platz zwei. Am Saisonende wäre dies die Rückkehr ins Oberhaus. Gerhard Zuber weiß aber, wie schwierig das Unterfangen wird.

"Wir sind so selbstbewusst, um zu sagen: Wir wollen und können um die Aufstiegsplätze spielen", stellt der Sportdirektor gegenüber der Bild-Zeitung klar. "Aber es wird brutal, ein Hauen und Stechen." Die Konkurrenz, etwa Dieter Hecking vom 1.FC Nürnberg, sieht H96 dabei neben dem Hamburger SV in der Favoritenrolle. So richtig annehmen will Zuber diese nicht. Der HSV ist auch der Top-Kandidat des Österreichers. 

HSV hat "ins oberste Regal gegriffen"

"Wenn man sieht, was die für Transfers gemacht haben, die haben schon ins oberste Regal gegriffen", spricht Zuber die Verpflichtungen von Simon Terodde und Sven Ulreich an. Hinter dem HSV gehe es in Liga zwei sehr eng zu. Den VfL Bochum, SV Darmstadt, FCN und Holstein Kiel hat der 45-Jährige dabei auf der Liste, rechnet zudem wie so oft mit einer Überraschungsmannschaft. "Bestenfalls sind wir es selber, dann kann es kein anderer sein", scherzt Zuber.

Formel "60+X"

Der Sportchef hat dabei schon ausgerechnet, wie viele Punkte Hannover für den Aufstieg benötigen könnte. "60+X" lautet seine Formel, mit "20 Siegen und ein paar Unentschieden" gehe es zurück in die Bundesliga. Entscheiden werde sich dies vor allem in den Heimspielen der 96er. Ob da der Wunsch der Vater des Gedanken ist? "Hier in der Arena sind wir mittlerweile seit zehn Spielen ungeschlagen, haben die letzten sechs gewonnen", weiß Zuber. Dafür gingen die letzten vier Auswärtsspiele verloren.

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Lars Pollmann  
13.10.2020