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Zu schneller Wechsel von Köln nach Mainz? Das sagt Beierlorzer

Achim Beierlorzer blickt auf sein Ende in Mainz zurück.
Achim Beierlorzer blickt auf sein Ende in Mainz zurück. Foto: Imago

Achim Beierlorzer wurde bereits nach zwei Spieltagen beim FSV Mainz 05 in der aktuell laufenden Saison entlassen. Sein Wechsel im Herbst 2019 vom 1. FC Köln zu den Rheinhessen innerhalb weniger Tage hatte für Aufsehen gesorgt. Beierlorzer blickt zurück.

Und dann ging es zügig! Der 1. FC Köln unterlag am Freitagabend, dem 8. November 2019, der TSG Hoffenheim mit 1:2. Am darauffolgenden Vormittag wurde Achim Beierlorzer freigestellt. Wenige Stunden später verlor der FSV Mainz 05 mit 2:3 gegen Union Berlin. Der damalige Sportvorstand Rouven Schröder zog die Reißleine und entließ seinen Coach.

Beierlorzer blickt auf seinen Blitzwechsel zurück

Wenige Tage später saß Beierlorzer auf dem Podium der Mainzer und beantwortete als neuer Trainer Fragen zu seinen Plänen. "Ich bin damals recht schnell von Köln nach Mainz gewechselt, und gefühlt ist das noch heute für mich hundertprozentig richtig gewesen", sagte der Franke der Frankfurter Rundschau. Beierlorzer hob hervor: "Denn wir hatten im Sommer 2020 mit Mainz den Erfolg, in der LIga zu bleiben."

"Schaue nicht im Groll zurück"

Man sehe auch in dieser Spielzeit wieder, "wie schwierig es für einen Verein wie Mainz ist, in der Bundesliga zu bleiben". Beierlorzer habe natürlich darüber nachgedacht, wie alles ohne Corona weitergelaufen wäre: "Der Gehaltsverzicht war einer von vielen Punkten, der mit der Pandemie zu tun hatte. Man hätte hier sicher anders kommunizieren müssen." Er stellte aber klar: "Ich schaue nicht im Groll zurück."

Florian Bolker  
29.03.2021

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