Bayern-Frust

Zu langsam ausgewechselt? Flick kontert Kimmich

Hans-Dieter Flick und Joshua Kimmich hatten kontroverse Ansichten.
Hans-Dieter Flick und Joshua Kimmich hatten kontroverse Ansichten. Foto: Imago

Leon Goretzka musste bereits nach rund einer halben Stunde das Feld verlassen. Wenn es nach Joshua Kimmich gegangen wäre, dann hätte Trainer Hans-Dieter Flick im Champions-League-Viertelfinale zwischen dem FC Bayern München und Paris Saint-Germain schneller reagieren müssen. Der Coach erklärt die Situation und kontert.

Joshua Kimmich soll im Laufe der Halbzeit laut Sport1 laut gerufen haben: "Wir spielen seit fünf Minuten mit einem Mann weniger." Zu diesem Zeitpunkt stand es im Champions-League-Viertelfinale bereits 2:0 für Paris Saint-Germain, der FC Bayern München wirkte bei seinem Versuch der Aufholjagd gehemmt. Erst in der 33. Minute kam Alphonso Davies für den angeschlagenen Leon Goretzka in die Partie.

Flick kontert Kimmich

Hans-Dieter Flick rechtfertigte diese Maßnahme und setzte zum Konter an: "Es ist nicht spät reagiert worden. Es geht darum, dass man sich auch warmmachen muss. Wir wollten erst Jerome reinbringen, haben uns dann für Alphonso Davies entschieden." Der Kanadier erhielt den Vorzug: "Alphonso war relativ schnell dann auch bereit, deswegen haben wir den Wechsel ein bisschen schneller über die Bühne bekommen."

PSG setzt sich trotzdem durch

Die Idee, Davies für Goretzka zu bringen, hatte sich gelohnt. Der FC Bayern war nun viel gefährlicher und konnte den Druck auf PSG sukzessive erhöhen. Flick stellte fest: "Es war eine Überlegung, noch mal Geschwindigkeit auf dem Flügel zu haben. Das war positiv für uns." Zum Sieg hat es dennoch nicht gereicht, weil Paris mit seinem schnellen Top-Stürmer Kylian Mbappe letztlich die passende Antwort zum 3:2 hatte.

Florian Bolker  
08.04.2021

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