Keine Chance bei den Fohlen

Zu große Konkurrenz: Lang auch bei Gladbach wohl ohne Zukunft

Michael Lang (2.v.l.) gibt im Training alles, um sich in die Mannschaft bei Borussia Mönchengladbach zu spielen. Doch die Konkurrenz scheint für den Schweizer zu groß zu sein.
Michael Lang (2.v.l.) gibt im Training alles, um sich in die Mannschaft bei Borussia Mönchengladbach zu spielen. Doch die Konkurrenz scheint für den Schweizer zu groß zu sein. (Foto: by Christof Koepsel/Getty Images)

Michael Lang wird wohl erneut einen Tapetenwechsel vornehmen müssen, will er viele Einsatzminuten sammeln. Der Rechtsverteidiger, der zuletzt an Werder Bremen ausgeliehen war und nach der abgelaufenen Saison zu Borussia Mönchengladbach zurückkehrte, steht auch bei den Fohlen nur auf dem Abstellgleis. Die Konkurrenz ist zu groß!

Die vergangene Spielzeit lief für Lang nicht so wie gewünscht. Um mehr Spielpraxis zu bekommen, ließ sich der Rechtsverteidiger von Borussia Mönchengladbach zu Werder Bremen ausleihen. In der Hinserie wirkte Schweizer Nationalspieler noch in etwa der Hälfte der Partien mit, in der Rückrunde kam er bei Trainer Florian Kohfeldt nur noch ein einziges Mal zum Einsatz - eingewechselt in der 82. Minute, weil Abwehr-Kollege Marco Friedl verletzungsbedingt raus musste. Kohfeldt plante also nicht weiter mit Lang. Logisch, dass Werder die Kaufoption verstreichen ließ.

"Trennung ist abhängig von Michis Möglichkeiten"

Alles auf Anfang bei Borussia Mönchengladbach? Wohl kaum, denn auch bei den Fohlen steht Lang nur auf dem Abstellgleis. Mit Stefan Lainer, Neuzugang Valentino Lazaro, Flügelflitzer Patrick Herrmann und Jordan Beyer hat Lang bei Gladbach viel Konkurrenz vor der Nase. "Wir sind auf dieser Position schon sehr gut besetzt. Das weiß Michi Lang auch", sagte Borussia-Trainer Marco Rose gegenüber dem kicker. Zwar stellte der 43-jährige Chefcoach klar, dass man "nie jemanden vom Hof jagen" wolle, Steine werden sie dem 29-jährigen Schweizer aber auch nicht in den Weg legen. "Die Trennung ist abhängig von Michis Möglichkeiten", sagte Rose weiter und stellte klar: "Er gehört zur Mannschaft bis zu dem Tag, an dem er sich dafür entscheidet, woanders vielleicht mehr Fußball spielen zu können." Möchte lang wieder viele Einsatzminuten sammeln, ist ein Wechsel wohl unabdingbar.

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Tom Jacob  
25.08.2020