Neuzugänge Bellingham, Meunier, Reinier

Zorc: "Die Balance in unserem Kader ist besser als im Vorjahr"

Zorc sieht den BVB gut aufgestellt. Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images
Zorc sieht den BVB gut aufgestellt. Foto: RONNY HARTMANN/AFP via Getty Images

Borussia Dortmund hat am Samstag gegen den SC Freiburg die passende Antwort auf zwei Niederlagen am Stück geliefert. Beim lockeren 4:0 über die Breisgauer brillierten vor allem die Jungstars Gio Reyna (drei Vorlagen) und Erling Haaland (zwei Tore, eine Vorlage). Michael Zorc betont aber, dass nicht nur die jungen Wilden beim BVB den Unterschied machen.

"Die Balance in unserem Kader ist besser als im Vorjahr", ist der Sportdirektor gegenüber Sport Bild überzeugt. Der BVB habe neben den unbekümmerten Jungprofis auch routinierte Spieler mit viel Erfahrung. Hinzu kommen "Draufgänger, die für Überraschungsmomente sorgen" und "Sprinter, die das Tempo ins Spiel bringen", wie der erfahrene Manager erklärt. Insgesamt sei es ein Mix, der sehr gut zusammenpasst, findet Zorc.

"Qualitäten dauerhaft abrufen"

An der Qualität des Kaders lag die bisweilen schwierige Vorsaison freilich nicht, und so weiß Zorc auch, dass es heuer "unser Ziel sein muss, diese Qualitäten dauerhaft abzurufen". In ein ähnliches Horn blasen auch immer wieder die Führungsspieler im BVB-Aufgebot, die sich nicht von einzelnen Top-Leistungen blenden lassen. Zu den arrivierten und meinungsstarken Profis in Dortmund gehört mit Thomas Meunier auch ein Neuzugang. Zorc übte sich in der am Montag abgeschlossenen Transferphase insgesamt eher in Zurückhaltung, neben dem belgischen Rechtsverteidiger kamen die Top-Talente Jude Bellingham und Reinier.

"Meuniers Stärken helfen uns sehr"

Der einzig schmerzhafte Abgang von Achraf Hakimi lässt sich aus Sicht des Sportdirektors mit Meunier kompensieren. "Uns war von Anfang an bewusst, dass Thomas nicht das gleiche Tempo wie Achraf mitbringt. Aber seine Stärken helfen uns auf dieser Position sehr, besonders in der Defensive." Die Arbeit gegen den Ball war auch nicht eben die favorisierte Beschäftigung von Hakimi, der dafür nach vorne unheimlich Druck entwickeln konnte.

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Lars Pollmann  
07.10.2020