Sturm-Youngster kämpferisch

Zirkzee: "Wer sagt, dass ich keine Minuten spielen werde?"

Zirkzee will beim FC Bayern kämpfen.
Zirkzee will beim FC Bayern kämpfen. Foto: Getty

Der FC Bayern hat mit Eric Maxim Choupo-Moting einen Sturm-Back-Up für Robert Lewandowski und zugleich einen Konkurrenten für Joshua Zirkzee verpflichtet. Letzterer wollte die Münchner auf Leihbasis noch verlassen, dazu kam es allerdings nicht mehr.

Die Entwicklung des 19-jährigen Joshua Zirkzee droht beim FC Bayern nach der Verpflichtung von Eric-Maxim Choupo Moting zu stagnieren. "Leider war am Deadline Day zu wenig Zeit. Es war eine schwierige Geschichte", erklärte Zirkzee nun im Interview mit dem "Algemeen Dagblad" (zitiert via Sport Bild) seine geplatzte Last-Minute-Leihe. Erst gegen Ende der Transferphase ergab sich die Konstellation, dass der Rekordmeister mit dem 31 Jahre alten Choupo-Moting hinter Robert Lewandowski nochmal Verstärkung holte.

Mit Feyenoord "selbst nie gesprochen"

Zirkzee wurde deshalb unter anderem bei seinem Jugendklub Feyenoord ins Gespräch gebracht, mit dem der junge Angreifer aber "selbst nie gesprochen" hat. Im August holte sich bereits der 1. FC Köln beim FC Bayern einen Korb ein. Zum damaligen Zeitpunkt waren die Münchner noch nicht gewillt, den Niederländer ziehen zu lassen.

"Liegt an mir, den Konkurrenzkampf anzunehmen"

Trotz der zusätzlichen Konkurrenz in Person von Choupo-Moting will Zirkzee, dessen Vertrag noch bis 2023 läuft, aber kämpfen: "Ich kann mich beim FC Bayern noch sehr gut entwickeln. Wer sagt, dass ich keine Minuten spielen werde? Es liegt an mir, den Konkurrenzkampf anzunehmen. Wenn es gut läuft, kann ich bleiben. Wenn nicht, haben wir noch die Winterpause."

In der laufenden Saison kam der Sturm-Youngster unter Trainer Hansi Flick bislang in vier Pflichtspielen zum Einsatz. In der Vorsaison waren es derweil wettbewerbsübergreifend zwölf Einsätze, wobei er vier Treffer erzielen konnte.

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Adrian Kuehnel  
10.10.2020