Neubeginn beim 1. FC Köln

Zieler stellt sich seiner Rolle als Nummer zwei: "Ich bin Herausforderer"

Mit dem Geißbock auf der Brust fühlt sich Ron-Robert Zieler wieder wohl.
Mit dem Geißbock auf der Brust fühlt sich Ron-Robert Zieler wieder wohl. (Foto: Lars Baron/Bongarts/Getty Images)

Nach dem verbalen Rausschmiss bei Hannover 96 fühlt sich Ron-Robert Zieler beim 1. FC Köln deutlich familiärer aufgehoben. Die Herausforderung als Nummer zwei zwischen den Pfosten nimmt der ehemalige Nationaltorwart gern an. 

Für ein Jahr ist Zieler nun an den 1. FC Köln ausgeliehen. Sein Abgang von Hannover 96 war dabei sehr unsanft. 96-Boss Martin Kind jagte den Keeper regelrecht vom Hof. "Wenn Zieler mich fragt, empfehle ich einen Wechsel. Bei uns wird er keine Chance mehr haben. Wir hätten ihn gar nicht verpflichten dürfen damals", machte Kind laut dem Sportbuzzer öffentlich deutlich, was er vom 31-jährigen Keeper halte.

Köln als neue Herausforderung

Dies ließ Zieler nicht auf sich sitzen und kehrte in seine Heimatstadt nach Köln zurück, wo er 1989 das Licht der Welt erblickte. "Die letzten Wochen waren die schwierigsten meiner gesamten Karriere", schlug Zieler auf Instagram zurück. Bei den Domstädtern soll nun die "Freude zurückbekommen", auch wenn der Schlussmann hinter Timo Horn nur als Nummer zwei gilt. "Ich werde die Rolle annehmen und trotzdem versuche ich, ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft zu sein, den Jungs zu helfen. Klar ist: Ich bin Herausforderer, aber ich gebe Gas, das entspricht meinem Naturell. Ich will mich hier weiterentwickeln", wird Zieler weiter im kicker zitiert.

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Tom Jacob  
18.08.2020