Werder Bremen

Zetterer: "Der Zusammenhalt ist schon brutal"

Zetterer stand letztmals im Oktober in einem Pflichtspiel zwischen den Pfosten. Foto: Getty Images
Zetterer stand letztmals im Oktober in einem Pflichtspiel zwischen den Pfosten. Foto: Getty Images

Werder Bremen hat am vergangenen Wochenende die erste Niederlage nach dem sofortigen Wiederaufstieg in die Bundesliga kassiert. Am Samstag soll es beim VfL Bochum wieder in die Erfolgsspur gehen. Michael Zetterer wird daran augenscheinlich keinen großen Anteil haben, weil er der Ersatzkeeper ist. Doch er betont die Bedeutung gerade der zweiten und dritten Reihe bei Werder.

"Wenn immer nur die erste Elf gute Laune hat und an einem Strang zieht, dann wird es nichts in der Bundesliga. Du brauchst alle dafür", erklärt der Schlussmann gegenüber dem Portal DeichStube. Solche Sorgen muss man sich in Bremen offenbar nicht machen. "Der Zusammenhalt ist schon brutal. Das habe ich in noch keiner anderen Mannschaft so gesehen, wie es hier ist", sagt Zetterer. Die Profis der Hanseaten seien dabei nicht zuletzt auch durch einige Schlüsselerlebnisse in der Saison in der 2. Bundesliga zusammengeschweißt worden.

"Hätte als Mannschaft auch zerbrechen können"

"Es gab viele schwierige Momente, an denen man als Mannschaft auch hätte zerbrechen können. Wir haben es aber geschafft, daran zu wachsen. Davon profitieren wir, was auch in der Bundesliga schon zu sehen war", so Zetterer. Sicher denkt er dabei unter anderem an das historische Comeback bei Borussia Dortmund, als Werder Bremen zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit 0:2 zurücklag, nur um das Spiel noch zu drehen.

"Kriegen diese Mentalität auf den Platz"

"Was gut ist, ist, dass wir diese Mentalität auf den Platz kriegen, die uns das ganze Jahr über auszeichnen muss. Wenn wir das hinkriegen, wird es für uns ein erfolgreiches Wiederkommen in der Bundesliga", legt sich Zetterer fest. Der 27-Jährige ist selbst allerdings logischerweise nicht zu 100 Prozent zufrieden, weil er aktuell keine Aussichten auf Spielanteile im Oberhaus hat. Dennoch gilt er als wichtiger Spieler für die Kabine. "Es ist ja immer die Frage, wie man so eine Rolle interpretiert. Rumstänkern ist jedenfalls nicht meine Art. Ich drehe es lieber um und ziehe Motivation daraus."

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Lars Pollmann  
03.09.2022